One Lovely Blog Award – was ihr (vielleicht) noch nicht wusstet…

Einen neuen Kommentar zu sehen, freut mich natürlich immer wahnsinnig. Wenn dieser dann noch die Nominierung zu einem „Blog Award“ (ich nenne sie liebevoll auch Kettenbriefposts) ist, kriege ich mich quasi gar nicht mehr ein vor Freude. Es ist einfach so eine schöne Vorstellung, dass Menschen an mich und meinen Blog denken, wenn sie einen Awards-Post machen, in diesem Falle der Meinung sind, ich habe einen „Lovely Blog“. Vielen, vielen Dank also Franziskasophie!

Hier, wie das ganze abläuft:

1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke sie -> hab ich gemacht!

2. Blogge die Regeln und zeige den Award -> wie zeigt man den??

3. Veröffentliche 7 Fakten über dich -> kommen gleich ;)

4. Nominiere 15 Blogger und teile ihnen ihre Nominierung mit -> mal schauen, ob ich 15 zusammenbekomme…

Jetzt aber die Fakten:

1. Bitte alles perfekt! Gerade fühle ich mich absolut überfordert davon, 7 Fakten über mich zusammenzutragen. Nicht, weil es nichts über mich zu sagen gibt oder mir keine Fakten einfallen. Ganz im Gegenteil. Gerade schwirren mir etwa 91385691 Fakten durch den Kopf. Also muss ich einfach von denen nur 7 rauspicken? Denkste! Ich bin nämlich leider eine ziemliche PERFEKTIONISTIN, also möchte ich euch nur die besten, interessantesten, tiefgründigsten Fakten präsentieren. Die perfekten 7 Fakten. Auf meinem perfekten Blog. In meinem perfekten Leben. Schön wärs, wenns so wäre. :D

2. Jetzt kann ich über diesen Perfektionismus schmunzeln bis lachen, allerdings war das nicht immer so. Gerade vor meiner Führerscheinprüfung und auch in der Anfangsabilernphase habe ich mich viel zu extrem unter Druck gesetzt, war ängstlich, traurig und unzufrieden. Irgendwann wollte und konnte ich so nciht mehr und habe ganz peinlich einen Ratgeber gelesen, nämlich „Mir reicht’s“ von Elizabeth Gummesson. Hat aber geholfen.

3. Ich liebe Zitate, sie zu lesen, schön dekoriert zu sehen, zu sammeln. Nur mit einem konnte ich mich absolut nicht anfreunden: „Everything happens for a reason.“ Ich war eine klare Zufallsverfechterin, wollte mein Schicksal selbst in der Hand haben, es keinem ominösen Grund zuschreiben. Jedoch ließ es mich nicht los, tauchte immer wieder auf, besonders in den Youtube Videos von Luisa Lion. Steht der Tropfen, höhlt den Stein. Und dann kam mein erster Gastfamilienvorschlag. Perfekter Wohnort, perfekter Lifestyle, perfekte Kinder. Und sie sagten mir ab. Wollten mich nicht, entschieden sich für jemand anderen. Ich war super enttäuscht, traurig, verzweifelt. An dem Tag bekam ich eine Nachricht von Alina: Everything happens for a reason. Ich war eher mäßig überzeugt, aber jetzt bin ich hier, in meiner Gastfamilie, werde verlängern, habe drei neue Zuhause und eine zweite Familie gefunden. Everything happens for a reason.

4. Ich war nie besonders glücklich darüber aus Deutschland zu kommen, nie besonders stolz. Bis ich in die USA kam und all die Dinge zu würdigen lernte, die es in Deutschland so gibt. Von Schul- und Versicherungssystem über Brot und öffentliche Verkehrsmittel bis zu Weihnachtsmärkten, meiner Familie und meinen liebsten Freunden. Ich kann es gar nicht abwarten, in etwa einem Monat, zu Besuch zu kommen. Auch das hätte ich mir vor einem Jahr nicht träumen lasse. Dass Urlaub zuhause mich so glücklich machen würde!

5. Dass ich es liebe zu reisen, ist ja für Leser dieses Blogs kein Geheimnis. Allerdings gehe ich dabei noch weiter: In so gut wie jeder Stadt oder an Orten, die mir gefallen, stelle ich mir vor zu leben. Mal ist das nur ein Gefühl, ein paar verschwommene Bilder, wie ich als Local durch die Straßen streife oder wie ich meine Wohnung gestalten würde. Oft sitze ich aber auch abends im Hotel und recherchiere Unis und Wohnungspreise. Hier mal ein kleiner Auszug potentieller Wohnorte: New York, Seattle, Savannah, DC, Seattle, London, Berlin, Mailand, Amsterdam, Nizza, generell am Meer.

6. Bevor man Au Pair wird, wird ein großer Trubel um Kinderbetreuungserfahrungen gemacht, die darüber entscheiden sollen, ob man ein gutes oder schlechtes  Au Pair wird. Wovon ich, seit ich hier bin viel mehr profitiere: Meine Kindheitserfahrungen und -erinnerungen. Ich erwische mich dabei, die typischen Sätze meiner Eltern zu predigen, sehe mich selbst in meinen Gastkindern, erzähle ihnen Geschichten aus meiner Kindheit (und fühle mich wie eine Oma, ohne iPads und Frozen) und bin meinen Eltern unendlich dankbar für alles, was sie für mich getan haben.

7. Ich liebe beim Schreiben Halbsätze. Einzelne Wörter. Gedankenfetzen. Emotionen. Aber das habt ihr wahrscheinlich schon gemerkt, ob ihr nur diesen Post oder den ganzen Blog gelesen habt. Ich hoffe ihr mögt das. Ich tue es.

Und die Nominierten (das klingt für mich so nach Oscars oder Nobelpreis… Also fühlt euch geehrt! :D):

Agnes Alina Qian Ronja Natalja Anne Cori Helena Lisa Sina Annika Nadine Jule Kira Sarah

Yeahh, ich habs geschafft! Bin gespannt, von wie vielen ich ein paar Fakten zu lesen bekomme. Da die meisten Blogs zu Au Pairs gehören, könnt ihr das natürlich auch gerne auf euer Au Pair Jahr/die USA/was auch immer beziehen…

Bis bald, Franzi

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Ein Gedanke zu “One Lovely Blog Award – was ihr (vielleicht) noch nicht wusstet…

  1. Das ist ein wirklich schöner Post und zeigt mir, dass ich genau die Richtige nominiert habe! :-)
    Was du über Deutschland und die USA schreibst, kann ich 1:1 genauso bestätigen. So ähnlich ging es mir, bevor ich vor 6 Jahren in die USA gegangen bin. Ich habe auch dort erst so richtig zu schätzen gelernt, was wir hier eigentlich alles haben. Auf der anderen Seite hat auch das Leben in den USA wahnsinnig positive Seiten und Dinge, die es hier in Deutschland wiederum nicht gibt. Also hat – wie immer – alles sein Gutes.
    Und auch das mit den Zitaten finde ich sehr sympathisch und es kommt mir sehr bekannt vor.
    In diesem Sinne wünsche ich dir noch ganz viel Spaß im Land, wo alles möglich scheint, und freue mich, wenn ich mal wieder was von dir höre!
    Ganz liebe Grüße von der einen Franzi an die andere Franzi! :-)

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