When in… Norfolk, CT

Die letzte Woche verbrachte ich in Norfolk, Connecticut. Kennt ihr nicht? Noch nie gehört? Hatte ich auch nicht, bis meine Kinder mir von Cafeteria Essen dreimal am Tag und einem magischen Holzzug erzählten. Sollte euch diese Beschreibung Norfolks – wie ein Traum, der wahr wird, sagt meine Große dazu – nicht reichen, hier mal ein paar Fakten. Seit 1906 ist Norfolk, eine kleine Stadt im Nordwesten Connecticuts, das Zuhause des Sommer Musik Programms der Yale Uni, genauer gesagt ihres Kammermusikfestivals. Neben Schülern und Lehrern kommen auch andere professionelle Musiker sowie Besucher von außerhalb zusammen, proben, arbeiten zusammen, lassen sich inspirieren und geben bzw. besuchen Konzerte.

Norfolk.

Mit meinem Hostdad und den Kindern war ich für eine Woche hier und wir haben in diesem kleinen Cottage gelebt. Das Gelände ist nicht so groß, man kann also ganz schnell überall hinlaufen, zum Beispiel zu den Cottages der Freunde meiner Kids, mit denen sie gefühlt rund um die Uhr voller Euphorie und Energie gespielt haben.

Unser Cottage 

Einmal über den kleinen Bach, waren die Cottages mit dem Rest des Geländes verbunden.

The Bridge

Etwa dieser kleinen Halle, in der immer sehr motiviert geprobt wurde.

Practice Rooms 

Weiter geht der kleine Norfolk Spaziergang diese Straße hinunter…

Little River. 

… zur Music Shed, Norfolks Konzerthalle.

Concert Hall 

Als nächstes geht es den Hügel hoch. Bei diesen beiden Liegestühlen musste ich immer an das Cover eines Nicholas Sparks Romans denken. Auch ohne große Liebe, habe ich hier sehr gerne Eis geschlemmt.

Nicholas Sparks Idylle.

Noch etwas weiter gelaufen, kommt man zu den ehemaligen Stallungen des Geländes. Der Stil ist irgendwie mittelalterlich, nur der Traktor erinnert noch an Farmleben. Allerdings befinden sich hier inzwischen Probenräume.

Tower through the TreesWie im Mittelalter.The Barn.

Ich weiß nicht genau, was sich in diesem Gebäude befindet, aber ich mochte die herrschaftliche Ausstrahlung. Nur eins hat mich gestört…

Ein perfekter Ort zum... 

Was hat dieser Basketballkorb da links zu suchen? Auf den Fotos wirkt es nicht so, aber der hat echt nicht reingepasst.

Basketball spielen.

Mein Lieblingsgebäude in Norfolk: das Whitehouse. Der Name ist ziemlich größenwahnsinnig, dafür, dass es sich um das Haus eines (zugegebenermaßen reichen) Menschen, in einem Dorf in Connecticut handelt. Trotzdem echt schön!

The Whitehouse. 

Hier ist architektonisch echt etwas schief gegangen. Warum ist die Tür nicht in der Mitte der Veranda, zwischen den Löwen?? Hatte hier niemand ein Gefühl für Symmetrie?

Südstaatenveranda 

Und nochmal das Whitehouse, hier von der anderen Seite und etwas symmetrischer.

Whitehouse 1

Diese kleine Kirche wurde von den Kids liebevoll als „Playcastle“ bezeichnet. Da sind so Treppen und Absätze rundherum, perfekt für Fangen, Verstecken und aufgeschlagene Knie.

We call it Playcastle.

Eines der Lieblingsgebäude meiner Kids: die Cafeteria. Dreimal am Tag gab es hier ein sehr üppiges Buffet, dazu rund um die Uhr Brot, Bagel, Cornflakes, Milch, Getränke, Eis,… Ich habe in dieser Woche definitiv zu viel gegessen, aber das darf man im Urlaub ja auch.

Home of Food.

So sieht es aus, wenn man das Gelände verlässt und in die „Innenstadt“ Norfolks geht. Da ist man auch ziemlich schnell durch.

The Fountain.

Ein weiteres Highlight der Kids: der Holzzug. Ich weiß nicht, warum der es ihnen so angetan hat, aber er scheint wohl etwas ganz besonders zu sein. Dank ihm bin ich jetzt ein Profi im „Chakka, Chakka, Choo, Choooo!“ rufen.

Playtime on the Train

The Wooden Train

Neben dem Zug liegt die Bücherei, von der ich gerade kein Foto habe. Das hier ist so eine Art Stadtzentrum mit kleinen Läden und Restaurants – sehr süß!

City Center. 

Und dahinter wird man mit dieser Aussicht belohnt.

Nice Views.

Der einzige Ort, zu dem wir mit dem Auto gefahren sind, war Tobey Pond. Alle Norfolk Erfahrenen liebten den und empfahlen uns den immer wieder. War aber auch echt schön und das Wasser war soo schön warm, selbst für mich!

Tobey Pond

Ich hoffe, mein kleiner Norfolk Rundgang hat euch gefallen. Es ist echt eine wunderschöne kleine Stadt und ein toller, entspannter Urlaubsort für die Kinder, wie für mich. Länger als eine Woche hätte ich allerdings auch nicht unbedingt bleiben müssen, da man schon relativ abgeschnitten ist (auch was das Internet angeht) und nicht besonders viel los ist. Aber manchmal ist es ja auch schön, nichts weiter zu tun als schlafen, essen, spielen, schwimmen, lesen und zu ein paar Konzerten gehen. Musikerurlaub eben.

Bis bald, Franzi

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