Zwölfmonatsfazit.

12 Monate. Ein Jahr ist rum. Zum 12. Mal schreibe ich diese Art von Fazit. Unglaublich. Ich habe mich nie am Ende dieser 12 Monate gesehen und jetzt bin ich plötzlich hier. Allerdings fühlt es sich nicht wie ein Ende an, denn glücklicherweise bin ich ja noch mittendrin. Trotzdem wird es einen kleinen Neuanfang geben, denn ab dem 13. Monatsfazit werde ich neue Kategorien einführen. Hier also noch ein letztes Mal die alten, zum Jahresabschluss sozusagen.

Gastfamilie: Viiiiel Zeit habe ich diesen Monat mit meiner Gastfamilie oder eher den Kiddos verbracht. Es waren und sind ja Sommerferien. Für Au Pairs sind die etwa wie Snowdays, nämlich das Gegenteil von frei… Allerdings kommt es ja immer auf die Einstellung an und die Ferien haben auch sehr viele schöne Momente. Endlose Monopoly Spiele, Seetage, Essen gehen, Mall, Spielplätze, Picknicks, FroYo, Bücherei,…

Das Highlight waren allerdings die letzten beiden Wochen, die wir ja im Urlaub (mehr oder weniger) in Norfolk und Chautauqua verbingen, zwei wunderschönen und ganz besonderen Orten, an die ich ohne meine Gastfamilie wohl nie gekommen wäre!

Stimmung/Heimweh: Die erste Woche des Julis habe ich zum Teil in Deutschland und zum Teil wieder in den USA verbracht. Hatte Heimweh nach den USA, Heimweh nach Deutschland, war schlecht drauf, hin- und hergerissen, am Zweifeln. Zum Glück hielt das nicht lange an und den Rest des Monats habe ich den Sommer, die Kinder, das Reisen und Neues genossen. Also im Low gestartet, von da an ging es steil bergauf.

Reisen/Unternehmen: Wie gesagt ging es von Deutschland über Genf und New York nach Connecticut, außerdem nach Chicago, Providence, Norfolk, Elmira und Chautauqua.

Also ein sehr reisefreudiger Monat mal wieder und ein wunderschöner. Chicago hat sich zu einer meiner liebsten Städte gemausert, Providence war eine tolle Auszeit mit leichtem Venedig Flair (aka Gondeln) und einem super Museum, auf Norfolk und Chautauqua bin ich ja schon etwas eingegangen und in Elmira haben wir zwar nur ein paar Stunden verbracht, aber die Familie meines Hostdads hat mich wie immer unendlich herzlich empfangen und mir ein Gefühl gegeben, als hätte ich meine eigene Familie (sind sie ja ein bisschen) besucht.

Höhepunkte:

20150703_094227Spielplatz des Wahnsinns.

Mein erster Tag zurück mit professionellem Haarstyling und ein verrückter Indoor Spielplatz in der Mall. Verrückt wegen der Kinder, die hier spielen…

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Ein Lieblingsort von mir und den Kids, egal wo – die Bibliothek. Hier werden sie von den aufgedrehtesten Hibbelmonstern zu zuckersüßen und hochkonzentrierten Leseratten.

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Providence – das Rhode Island State Capitol.

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Eine Woche später: Lunch mit dem schönsten Ausblick auf dem Hancock Center in Chicago!

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Die Bean und ich.

The Wooden Train

Eine weitere Woche später – der magische Holzzug in Norfolk, CT.

Tobey Pond

Tobey Pond, ebenfalls in Norfolk aber stellvertretend für alle Seen, die ich im vergangenen Monat mit und ohne die Kinder besucht habe. Mittlerweile mag ich Seen schon fast so gern wie das Meer und das will was heißen!

Whitehouse 1

Das Whitehouse, ein ziemlich größenwahnsinniger Name für ein allerdings sehr schönes Gebäude!

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When the sun sets in Norfolk…

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Erneuter Szenenwechsel: Chautauqua Lake. Die folgenden Bilder habe ich alle auf dem Rückweg vom Sommercamp meiner Großen gefilmt.

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The Hotel. Sehr fancy, wie die Kids und ich finden.

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Ich bin einfach jeden Morgen aufs Neue fasziniert, wie schön es hier ist.

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So sieht hier jedes Haus aus. Eine viktorianisch paradiesisch utopische kleine Stadt. Und dazu noch voll bis an den Rand von Kultur und Events!

Tiefpunkte: Wie gesagt etwas Heimweh zu Beginn des Monats.

Außerdem der Wunsch nach Freunden bzw. Leuten in meinem Alter gegen Ende der Woche in Norfolk. Allerdings machen die Erlebnisse hier das um ein Vielfaches wett!!

Andere Menschen/Freunde: Die zwei Wochen zuhause in Connecticut habe ich auf jeden Fall gut genutzt, viel mit Lisa gemacht, Eis mit Sophia, Chicago mit Marta, ein neues Au Pair kennengelernt, Chrissi nochmal gesehen bevor es für sie nach Hause geht. Im Kontrast dazu stehen dann die zwei Musikfestival Wochen.

Bei denen habe ich allerdings auch super interessante Leute kennengelernt, zum Beispiel zwei Musikerfamilien aus Manhattan und Brooklyn, die mir auch schon einen Besuch angeboten haben (allerdings eher aus typisch amerikanischer Freundlichkeit, denke ich…), ein deutsches Paar, das in Paris, New York City und jetzt Washington DC lebt, sowie eine Opernsängerin aus Deutschland, die jetzt hier studiert und arbeitet.

Essen/Kaufen/Genießen: Der Juli war definitiv ein Schlemmmonat:

  • S’mores und BBQ am 4. Juli
  • Die besten Veggie Burger in Providence
  • Burritos von Moe’s
  • Farmeisdiele mit dem besten Eis
  • Mushroom Pizza und Truffle Mac and Cheese beim Essen gehen mit meiner Gastfamilie (an verschiedenen Tagen…)
  • Panera und Ben and Jerry’s (wieso gibt es überall so gutes Eis?) mit Sophia
  • Deep Dish Pizza in Chicago
  • Lunch auf dem Hancock Center
  • Weiterführung meiner Chili’s Liebe
  • Friendly’s Eis (wie gesagt…)
  • Selbstgepflückte Beeren aus dem Garten
  • FroYo
  • eine Woche mit dreimal täglich Buffet in Norfolk (und 24 Stunden Kühltruhe mit Eis…)
  • Wundervolle Eisdiele in Chautauqua (ich mache das nicht absichtlich…)

To Do Haken:

Chicago

  • Aussichtsetage Willis Tower √
  • Grant Park √
  • Art Institute of Chicago √
  • Navy Pier √

Independence Day √

Pläne: Ich freue mich unendlich auf die kommenden Wochen!

Morgen werde ich zu den Niagarafällen fahren, dann noch zwei Tage in Chautauqua genießen. Am Freitag geht es zurück nach Connecticut und dann am Samstag schon weiter nach Vermont, wo ich endlich Lu wiedersehen werde!! Die Woche drauf fahren wir nach South Carolina, wo hoffentlich noch einige Wochen Sommer herrscht.

Eine weitere Woche später geht es für mich nach New Orleans, dann kommt noch ein freies Wochenende, an dem ich mich wahrscheinlich mit einem Au Pair aus der Umgebung treffen werde. Und dann ist schon September und Laborday, den ich hoffentlich mit meiner Gastfamilie am Strand oder bei einer Hunger Games Tour verbringen werde.

Also wie immer viel los, ich bin im Moment absolut zwischen Vorfreude und Moment genießen hin- und hergerissen und versuche beides zu vereinen.

Zeit: Ich kann absolut nicht glauben, dass es schon über einen Monat her ist, dass ich aus Deutschland zurück gekommen ist. Die Zeit war super busy und ist daher gerast, es geht einfach alles viel zu schnell rum. Irgendwie muss ich eine Möglichkeit finden, ein bisschen runterzufahren und den Moment mehr wahrzunehmen und zu schätzen, sonst hab ich nur noch Fotos und Notizen, anstatt echter Erinnerungen…

Bis bald, Franzi

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4 Gedanken zu “Zwölfmonatsfazit.

    1. Danke dir, Lisa! Ich glaube, man erkennt oft erst im Nachhinein, dass Dinge mutig waren, da man sie im Moment oft einfach tut, ohne groß darüber nachzudenken. :) Oder weil man keine Alternative in dem Moment sieht. :D
      Liebe Grüße, Franzi

      Gefällt 1 Person

  1. Tolle Idee! Bei mir geht’s selbst bald als Au Pair los & würde diene Idee gerne auf meinen Blog übernehmen.
    Ich wünsche dir noch eine schöne & spannende Zeit :)!

    Gefällt mir

    1. Danke dir! Ich finde es auch schon, mich jetzt durch diese alten Beiträge zu lesen und meine Stimmung und Erlebnisse in den einzelnen Monaten zu sehen.
      Freut mich, wenn das eine Anregung für dich ist!
      Wünsche dir eine ganz tolle Au Pair Zeit. :)

      Gefällt 1 Person

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