Update – Und dann war es plötzlich Oktober

Ich schreibe euch gerade am 2.10.2015. Unfassbar. Wo war der September? Wo war der sanfte Übergang, das langsame Abgleiten in den Herbst? Ganze zwei Wochen hatte ich dafür in Connecticut und die zischten an mir vorbei, als könnten sie es gar nicht abwarten endlich offiziell Herbst zu haben, endlich an die Westküste zu kommen, endlich die letzten drei Monate des Jahres einzuläuten. Trotzdem oder gerade deshalb habe ich einiges erlebt und das möchte ich mal durch ein paar Bilder mit euch teilen:

Herbst

Jetzt ist er tatsächlich da, inklusive Pumpkinspice und bunten Blättern. Die Bäume stehen übrigens auf dem Parkplatz der Gym, zu der ich ganz motiviert jeden Morgen gegangen bin. Vielleicht schreibe ich dazu auch nochmal einen Post…

Herbstsüße

Herbstimpressionen

Schule

Die Kiddos sind ja jetzt wieder in der Schule, ich auch, denn mein online Collegekurs hat angefangen. Dadurch, dass ich die Kids nur morgens etwa eine Stunde und dann nachmittags habe, gehen die Tage unheimlich schnell rum. Sie sind busy mit ihren Aktivitäten, dazwischen versuchen wir noch Spielplatz oder Herbstbasteleien zu quetschen. Macht aber Spaß, da sie es meistens genießen…

Spielplatzfreuden

Freunde

Leider bilderlos, dürfen aber auf keinen Fall vergessen werden. Die Mädels in Connecticut wachsen mir immer mehr ans Herz und ohne gemeinsames Essen oder Mall gehen, wären die Wochen nur halb so schön. Etwas besonderes haben wir letzte Woche auch gemacht, ganz im Halloween Sinne waren wir in einem „Haunted Corn Maze“, also einem Labyrinth, in dem Schauspieler gruselige Szenen spielen oder die Umherwandernden auf dunklen Wegen erschrecken oder verfolgen. Viel Gelächter, viel Gekreische, ein paar echte Schocks und Angstsekunden – perfekter Herbstabend!

Big E

Ein weiteres Herbstevent im schönen Neuengland – das Big E (Eastern States Expostion) oder auch ein riesiges Volksfest. Es war ziemlich auf Farmen ausgelegt, mit Kühen, Pferden, Hühnern, Butterstatuen, Riesenkürbissen, usw. Dazu kamen dann noch ein Streichelzoo und andere Jahrmarktsatttraktionen wie Achterbahnen und Riesenräder. Dazu „Messehallen“, in denen man von Duftkerzen über Putzlappen(aus Deutschland!) bis zu Whirlpools ALLES kaufen kann. Die wahre Attraktion war allerdings der unausgesprochene Wettbewerb: wie viel kann man frittieren und wie viele Menschen sind bereit dafür Geld auszugeben? Die Antwort (ein kleiner Ausschnitt zumindest): Oreos, Peanut Butter and Jam Sandwiches, Kool Aid, Lasagne,… und viel zu viele Menschen, die das kaufen. Die spinnen die Amis. Ihr merkt wohl schon: Das war jetzt nicht unbedingt das schönste Erlebnis für mich. Interessant und lustig zu sehen, aber nicht so bald wieder.

Big E

Größter Kürbis

Horse Riding

Streichelzoo

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New York City

Nach der Big E Enttäuschung konnte der nächste Tag nur noch besser werden, denn es ging an meinen Lieblingsort, in meine Lieblingsstadt, ins wundersame New York! Ich werde hierzu auf jeden Fall noch einen Extrapost schreiben, deshalb erstmal nur ein paar visuelle Eindrücke, eines spannenden Tages.

Brooklyn Bridge

Dylan's Candy Bar

Flatiron Building

Hudson River

One World Trade Center

Skyline

The Counter Burger

DER Flug

Eine Woche später war es dann soweit, DER Flug stand an. Ich stieg nicht alleine in den Flieger, nicht mit Freunden, nicht mit meiner Gastfamilie. Sondern mit meinen zwei fünfjährigen Gastkindern. Und sechs Handgepäcksstücken (von denen ich natürlich zwischen vier und sechs tragen durfte…). Wie es war? Bis auf die Tatsache, dass ich mich die meiste Zeit an den Flughäfen wie ein gestrandetes Walross gefühlt habe super. Die Kids waren mindestens so aufgeregt wie ich, haben sich aber super benommen und den viereinhalb Stunden Flug von Detroit nach Seattle fast durchgeschlafen, während ich lesen konnte, „Der Nanny“ geschaut habe (der einzige deutsche Film und eine sehr positive Überraschung) und hin und wieder mal Wasser oder Kuscheleinheiten an schläfrige Kinder verteilt habe. So fliege ich gerne noch öfter!

Flug nach Seattle

Seattle

Wie gesagt sind wir jetzt also wieder in der Nähe von Seattle, wo ich in den sechs Tagen auch schon zweimal war. Je mehr Zeit ich in dieser Stadt verbringe, desto wohler fühle ich mich und desto schöner finde ich sie. Ich fühle mich sogar schon so zuhause und untouristisch, dass ich zu faul werde, um vernünftige Fotos zu machen…

Skyline

Seattle Public Library

Bainbridge Island

Das war es jetzt auch erstmal mit meinem allgemeinen Update, als nächstes kommt wahrscheinlich mein Vierzehn(!!)monatsfazit. Mir läuft die Zeit davon!

Bis bald, Franzi

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