Christmas in New York

Der Baum vor dem Rockefeller Center. Schlittschuhlaufen im Central Park. Der Radio City Christmas Spectacular. Die Schaufenster auf der Fifth Avenue. All das ist Weihnachten und all das ist New York City. Die Weihnachtszeit in New York ist mit so vielen Erwartungen und Bildern im Kopf gefüllt wie wohl kaum eine andere. Bei mir nicht zuletzt dank Kevin allein in New York natürlich. Im letzten Jahr verbrachte ich den November und Dezember zwischen South Carolina und Washington State, für New York City blieb da keine Zeit. Dieses Jahr hat mich meine Lieblingsstadt dafür sogar zweimal mit Christmas Cheer gefüllt. Zum ersten Mal relativ unerwartet an einem Wochenende im November mit Katha, Lisa und Helena. Und dann nochmal in kurzer Zeit das maximale ausschöpfend bevor ich eben in den Flieger nach Deutschland stieg.

Wie ich diese Wunderzeit erlebt habe:

Macy’s, Saks und Bergdorf: Winterwunderland. Lichtermeere, Eisköniginnen, Partyexzesse, Perlenmärchen, Traumwälder, Weihnachtsmannheime. All das findet sich in den Kaufhäusern und Schaufenstern von New York. Es ist überzogen, künstlich, teils schreiend, teils gefroren. Aber es ist wunderschön. Es ist inspirierend, künstlerisch und eben wunderschön. Wie ein kleines Kind könnte ich stundenlang vor diesen Schaufenstern stehen, die hetzenden Menschen um mich herum vergessen und voll und ganz in meine Träume eintauchen…

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Finding Neverland: Apropos Träume! Das hat nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun, ist aber mindestens so magisch wie Dekorationen und Weihnachtsbäume. Der Titel dieser Broadwayshow verrät es ja eigentlich schon: Peter Pan, fliegen, Feen, Piraten. Eine Traumwelt, die durch einen Autor, das Lachen von ein paar Kindern, Feenstaub und Liebe entstehen kann. Schon bevor ich in die USA kam, stand eine Broadway Show auf meiner To Do Liste. Nach über einem Jahr klappte es dann endlich und meine Erwartungen wurden mindestens erfüllt. Ein kleines, klassisches Theater. Roter Vorhang, klappbare Sitze. Perfekter Tanz und Gesang, mitreißende Musik. Detailreiche Kostüme und dann erst die Kulissen. Als die Bühne sich Stück für Stück in ein Piratenschiff verwandelte, der Tod zu Feenmagie wurde, schwankte ich zwischen Lachen und Weinen und hatte zusätzlich noch eine Gänsehaut. Klingt überemotional, aber so wars.

Bryant Park Christmas Market: Wer mich kennt oder diesen Blog schon etwas liest, kennt ja vielleicht meine Obsession mit Märkten, insbesondere Weihnachtsmärkten. Über drei Stunden Fahrt nach Philadelphia, mit Jetlag vom Flughafen auf einen richtigen, deutschen Weihnachtsmarkt. Und natürlich musste ich da auf den European Holiday Market im Bryant Park, zumal ich an dem sowieso vorbei lief. Yoga Klamotten, organic Babyoutfits, Churros und anderes Essen mit unaussprechlichen Namen, Gemälde, instagramtaugliche Drucke. Dieser Markt scheint so viele Facetten von New York auf einem kleinen Platz zu vereinen. Hipster, modern, international, kreativ, mischmasch. Das liebe ich an dieser Stadt.


Radio City Music Hall: Leider habe ich den Christmas Spectacular nicht tatsächlich gesehen, allerdings liebe ich die Bilder der Radio City Music Hall und des Baums, deshalb gehört die definitiv auch zum Weihnachtszauber in New York.

Rockefeller Center: Ich habe mir das Highlight bis zum Schluss aufgehoben. Den Platz, an dem es an einem ganz normalen Dienstagmittag vor Polizisten und Touristen mur so wimmelt. Der Ort, an dem Kevin seine Mutter in dieser unendlich großen Stadt wiederfand. Ein Ort für Wunder. Die Eisbahn und der Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Er ist vielleicht nicht so groß wir man ihn sich vorstellt (was wohl auch daran liegt, dass er von Hochhäusern umgeben ist), nicht so dicht, wie er sein könnte. Aber da ist diese Atmosphäre, etwas, das all diese Menschen anzieht, das diesen einen Baum, an diesem einen Ort zu etwas Besonderem macht. Zu Weihnachten. Auch wenn hinter einem New Yorkerinnen laufen, die meinen: „I just need a shirt that says, I am a New Yorker, get the fuck out of my way. I just want to go to work.“ Ich stürze mich in die Menge, schiebe mich in die erste Reihe, mache hunderte von Fotos und genieße. Weihnachten. Und New York.

Nochmal nachträglich frohe Weihnachten. Bis bald, Franzi

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2 Gedanken zu “Christmas in New York

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