Hallo 2016…

… ich freue mich auf dich! Eigentlich wollte ich euch eine Liste meiner Vorsätze posten, allerdings war mir das einerseits etwas zu persönlich, andererseits zu nichtssagend, weshalb ich mich gegen eine Liste (wie kann ich nur!) und für ein paar Gedanken entschieden habe…

Wenn ich an die kommenden zwölf Monate denke, denke ich an Veränderung. Die letzten vier Monate meiner Au Pair Zeit, mein Reisemonat, Arbeit, Umzug, Praktikum, Studium. In einem Jahr habe ich hoffentlich ein neues Zuhause gefunden, viele neue spannende Menschen kennengelernt, so viel Zeit wie möglich mit meiner (Gast)Familie und meinen Freunden verbracht, bin zufrieden mit meinem Studium, habe einen Nebenjob, der mich glücklich macht. Ich habe viel vor; will reisen, Sport machen, neue und alte Hobbies finden, die letzten Monate als Au Pair, die ersten als Studentin und die dazwischen so gut nutzen, wie nur möglich.

Ein anderer Vorsatz: nicht mehr erschrecken, wenn die Menschen um mich herum deutsch sprechen. Das tue ich nämlich seit einer knappen Woche in meinem „Zuhause“ in Deutschland, was wohl heißt: ich bin nicht mehr an das Leben hier gewöhnt. Seit knapp eineinhalb Jahren lebe ich in drei Zuhausen in den USA, bin an schnelle Wechsel alle paar Wochen gewöhnt. Ich schlafe in wechselnden Betten, treffe mich mit wechselnden Freunden, lebe wechselnde Leben. In etwa vier Monaten wird sich das ändern. Ich werde die letzten Monate in einen bis drei Koffer packen, meine Gastfamilie, meine Freunde, die USA und mein Au Pair Leben verlassen. Ich werde zurück nach Deutschland kommen, nach Berlin ziehen und anfangen zu studieren.

Meine größte Angst? Nicht reinzukommen. Mich in Heimweh (nach meinem Au Pair Leben) zu verlieren, mich in Deutschland nicht mehr wohl und glücklich zu fühlen. Bei meinen Besuchen kommt mir Deutschland oft klein vor, grau, beschränkt, die Deutschen unfreundlich und pessimistisch. Kann ich hier noch glücklich werden? Ja! Denn wenn ich bei diesem Besuch und auch in den letzten Monaten eines gelernt habe, dann, dass der Ort, an dem wir leben nicht über unser Glück bestimmt. Ich bin in einem Kaff in Connecticut, einer Kleinstadt in South Carolina und einer etwas größeren in Washington State glücklich. Ich bin in Großstädten und Wäldern glücklich. In Deutschland und den USA. Zwar machen mich Reisen und das Entdecken glücklich, aber nicht die Orte an sich. Mich machen die Menschen glücklich, die mich umgeben. Sonnenauf- oder untergänge. Lächelnde Fremde. Die Energie New York Citys. Mich geliebt zu fühlen. Gutes Essen. Ehrliche Umarmungen. Beeindruckende Ausblicke… Und noch so viel mehr. Vorallem aber ist es wohl meine Einstellung, die mich glücklich machen kann. Der Wille, glücklich zu sein, sich auf das Positive zu konzentrieren. Ich will aus 2016 das beste machen. Und das werde ich. Egal wo.

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Silvester und ein noch wundervolleres, spannendes und optimistisches Jahr 2016. Egal wo. Bis bald, Franzi

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