Danke 2015….

…dass du so ein spannendes, vielfältiges und vorallem reisefreudiges Jahr warst. 2015 habe ich mich gegen Verantwortung und für mein Bauchgefühl entschieden – und es nicht bereut! Bin ich zwanzigmal in ein Flugzeug gestiegen – und habe vom Fliegen immernoch nicht genug! Habe ich noch mehr als zuvor gemerkt, wie wunderbar meine Familie und Freunde sind – auf der ganzen Welt! Wurden die USA zu meinem zuhause – wenn auch auf Zeit! War so viel los, dass es mir eigentlich unmöglich erscheint, mich auf nur ein Ereignis und ein damit verbundenes Bild pro Monat zu konzentrieren – aber ich habe es trotzdem versucht. Nach Bauchgefühl…

Januar: Philly und Patricia

Ja, das ist nur ein Ereignis, da ich Patricia (eine Freundin von den Orientations) in der City of brotherly Love besucht habe. Nicht nur hat mich der Wochenendtrip aus meinem Januar-Winterhasser Tief gezogen, ich war auch komplett beeindruckt, wie nah ich mich einer Person fühlen konnte, die ich nur ein paar Tage ein halbes Jahr zuvor gesehen hatte. Das hat mir gezeigt, dass es mit manchen Menschen einfach passt. Und das dann auch ein Tag voller Schneeregen bei Starbucks ein Highlight sein kann.

Januar

Februar: Geburtstag meines Gastkindes

Vorallem ist mir hierbei die dreistöckige Frozen Torte im Gedächtnis geblieben. Und das Sommerwetter im Februar. Die Partyspiele und der Dekorationsmarathon. Das Übernachtungschaos, da es ja unbedingt eine Sleepover Party sein musste. Die Snackorgie. Und am allermeisten das Lächeln, Strahlen, pures Glück meiner kleinen Großen. (Genauso toll war der Geburtstag der Zwillinge im April, allerdings war der Reiz des Neuen da schon abgeflaut und im April passierte noch so viel mehr!)

Februar

März: Urlaub mit Mama

Da musste ich nicht lange nachdenken. Den wichtigsten Mensch in meinem Leben nach knapp acht Monaten wiederzusehen, mein Leben hier mit ihr zu teilen, New York, Maine, Massachusetts und Washington DC gemeinsam zu entdecken. Besser geht es nicht, oder?

März

April: Charleston und Savannah

Im April passierten unglaublich viele tolle Dinge (Geburtstage, Reisen, Begegnungen), aber dieses Osterwochenende ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Die Roadtrip Freiheit, das Palmenglück, eine meiner besten Freundinnen an meiner Seite, das Aufwachen mit Sonnenaufgang am Strand, Ostern mit meinen Gastkindern, die Schönheit der beiden Südstaatenstädte und vorallem: Delphine!

April

Mai: Verliebt in Washington

Das erste Mal war ich im Dezember 2014 in Washington State und Seattle. Meine Erinnerung an den Aufenthalt? Es regnete, ich war permanent mit den Kindern zuhause, da sie nicht in die Schule gingen und ich kein Auto zur Verfügung hatte und irgendwie zog dann auch Weihnachten ziemlich unweihnachtlich vorbei (das ist jetzt übertrieben negativ, aber ich hatte definitv schönere Erlebnisse). Entsprechend begeistert war ich auch von der Aussicht, diesen Ort nochmal zu meinem Zuhause auf Zeit zu machen. Aber: Es kam ganz anders. Das Wetter spielte mit, ich hatte ein Auto, die Kinder Schule, ich entdeckte in kurzer Zeit unheimlich viel Neues und verliebte mich dabei in Washington, Seattle und den Nordwesten der USA!

Mai

Juni: Wochenende in London

Zurück in Europa war meine Zeit in Deutschland hauptsächlich von einem riesigen Kulturschock geprägt. Umso schöner die zweitägige Flucht nach London. Wieder mit Mama unterwegs, meine liebste Seelen- und Namensverwandte getroffen und ein Taylor Swift Konzert gesehen. Viel toller kann ein Wochenende wohl kaum sein…

Juni

Juli: Chautauqua

Ihr kennt Chautauqua nicht? Kannte ich auch nicht, bis ich zwei Wochen mit meiner Gastfamilie in diesem idyllischen Kultur, Kunst, Theater und Musikparadies verbrachte. An kaum einem Ort war ich je so inspiriert und glücklich wie in diesem viktorianischen Dorf am glitzernenden See.

Juli

August: New Orleans

Alleine zu reisen ist eine ganz besondere Erfahrung, vorallem, wenn es an einen Ort ist, an dem man noch nie zuvor war. Man fühlt sich einsam, allein, überfordert. Aber auch und vorallem stark, unabhängig und frei. Zwei Tage nur zu machen, was ich wollte, war ein absoluter Luxus, ich lernte die nettesten und hilfsbereiten Menschen kennen, erkundete diese faszinierende Stadt und ignorierte mein Unwohlsein gegenüber Reptilien, um Schnappi zu halten, worauf ich im Nachhinein ziemlichen stolz war.

August

September: NY mit Lisa

Wie könnte ich einen Jahresrückblick schreiben ohne mindestens einen Trip nach New York einzubauen? Wie könnte ich einen Jahresrückblick schreiben ohne mindestens einen Trip nach New York einzubauen? Und dieser Sonntag im sommerlichen September eignet sich als Beispiel perfekt, denn er führte mich zu einigen meiner Lieblingsorte (SoHo, Flatiron Building, Brooklyn Bridge,…) in meiner Lieblingsstadt mit einer meiner besten Freundinnen, die an diesem Tag sogar zu einer noch besseren wurde.

September

Oktober: Halloween

Nachdem ich mich endlich mit dem Abschied vom Sommer angefreundet hatte, zelebrierte ich den Indian Fall mit ganzem Herzen. Pumpkin-Alles und Halloween-Wahnsinn standen ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Dieser Monat war eine wunderbare Balance von Spaß mit den Kindern und mit Freunden, was besonders den Halloweentag zu einem der schönsten des Monats machte.

Oktober

November: Besuch von Katha

Auch wenn dieses schönste Ereignis starke Konkurrenz von Thanksgiving und LA hatte, kamen sie doch nicht gegen eine meiner besten Freundinnen an, mit der ich einige der besten Tage hier verbrachte. New Haven, Wadsworth Museum, Conecticut Coast, New York, und so weiter… Ich vermisse dich hier!

November
Dezember: Weihnachtsvorfreude

Die begann schon im November und stand in krassem Gegensatz zu meiner Dezemberstimmung der letzten Jahre. Nur noch Weihnachtslieder im Radio, Adventskalender, basteln und backen, dekorieren, Weihnachtsmarkt und Ugly Christmas Sweater… Ich schmiss mich so richtig in die Vorweihnachtszeit und damit stieg auch meine Vorfreude auf Familie, Freunde und Weihnachtsmärkte in Deutschland. Und es hat sich gelohnt. Das schönste Weihnachten seit Jahren, gerade da es nicht selbstverständlich war.

Dezember

Damit ist 2015 jetzt auch vorbei und abgehakt, und statt zu viel in Erinnerungen zu schwelgen, starte ich jetzt die 2016 Planung und Freude. Schließlich möchte ich in zwölf Monaten auf ein mindestens genauso schönes Jahr zurückblicken können. Bis bald, Franzi

 

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