Siebzehnmonatsfazit

Es ist 2016. Das Jahr, in dem meine Au Pair Zeit enden wird. Das Jahr von Reisemonat, Auszug und Studienbeginn. Ein spannendes, aber auch ungewisses und etwas beängstigendes Jahr. Gerade wegen dieser Ungewissheit kann und möchte ich nicht zu weit in die Zukunft schauen, sondern genießen, was ich hier noch habe, jedem Tag die Chance geben, der schönste meines Lebens zu werden (danke, Mark Twain!) und in der Gegenwart leben.

Mit meiner Gastfamilie …habe ich im Dezember die wunderschöne deutsche Tradition des Adventskalenders zelebriert. Die Kids hatten je einen mit Schokolade (danke, Katha!) und dazu noch einen selbstgemachten mit täglichen (Weihnachts-)Aktivitäten.

… bin ich durch einige Krankheitsphasen gegangen – einen Tag hatte es mich erwischt, dann der Reihe nach die Kids.

… dank einiger Mitgliedschaften war ich mit den Kiddos mal im Kunstmuseum und auch einige Male im Kindermuseum in Washington State. Zum Glück mögen wir alle Museen!

… hat mich das Weihnachtskonzert meiner Hostmum (indem mein großes Gastkind gesungen hat!), absolut begeistert und in Weihnachtsstimmung versetzt (in der ich sowieso schon war).

… hatten wir Besuch vom Nikolaus – nach Zahnfee ein neuer Traumjob von mir.

… habe ich mal wieder viiiiel gepackt und bin von der West- an die Ostküste geflogen.

… haben wir einen Weihnachtsbaum gefällt – und natürlich dekoriert.

… habe ich verfrühte Weihnachtsgeschenke bekommen (vor meinem Flug nach Deutschland) und ihnen verspätete Weihnachtsgeschenke gegeben (nach meiner Rückkehr aus Deutschland).

… habe ich amerikanisch Silvester gefeiert (ohne Feuerwerk und einer Party, bei der die meisten schon um 10 gingen). Aber trotzdem sehr gemütlich und schön!

Mit Freunden …war ich in einer Karaoke Bar in Seattle – und musste mich (erstmal) von der letzten Freundin verabschieden, die zusammen mit mir in die USA kam.

… war ich in Philadelphia in einem deutschen Restaurant, auf einem deutschen Weihnachtsmarkt, in den Magic Gardens und dem Amish Country.

… habe ich massenhaft Weihnachtsgeschenke gekauft – und einen Ugly Christmas Sweater!

… hatte ich eine sehr schöne Au Pair Weihnachtsfeier mit Nikolausmützen für alle.

… war ich beim Holiday Light Fantasia in Hartford, einer Straße voller kitschigschöner Weihnachtsbeleuchtungen.

… war ich mal wieder in der Cheesecake Factory. <3

… wurde ich ganz süß vom Flughafen abgeholt und hatte wunderschöne Reunions in Deutschland!

… war ich auf einem RICHTIGEN deutschen Weihnachtsmarkt im siebten Himmel.

…habe ich meine Heimatstadt und Frankfurt mal von der Touristenperspektive aus gesehen.

… habe ich über sechs Stunden gebruncht und (vorallem!) geredet.

… habe ich an Silvester Bleigießen gemacht und weiß jetzt, dass 2016 eine „Geheime Liebe“ auf mich wartet.

Alleine …lag ich einen Nachmittag/Nacht lang selbstbemitleidend im Bett. Ich hasse krank sein!

… habe ich für meinen College Kurs in der Schule meiner Gastkinder eine Präsentation über Weihnachten in Deutschland gemacht. So süß, die Kiddos da!

… habe ich motiviert und erfolgreich an meiner Post-Au Pair Zukunft gearbeitet. Can’t wait!

… habe ich mein Zimmer für ein paar Tage in Santa’s Workshop verwandelt (so von meinem Hostdad betitelt).

… habe ich etwa zwei Stunden lang ziemlich gehetzt die Weihnachtsstimmung in New York erlebt. Es ist und bleibt einfach meine Lieblingsstadt.

… hatte ich zwei Langstreckenflüge (New York-Frankfurt hin und zurück), die ich wie immer ziemlich genossen habe.

… war ich während der Woche in Deutschland für etwa zwei Stunden – anstrengend, aber auch schön von so vielen Lieblingsmenschen umgeben zu sein.

Stimmung: „It’s the most wonderful time of the yeaaaar!“, habe ich nicht nur ziemlich oft gesungen und gesummt, sondern auch gefühlt. Ich war in einer zuckerwattigen Weihnachtswolke, gemischt mit Familien- und Deutschlandvorfreude gefangen und habe mich dort häuslich eingerichtet. Ziemlich ernüchternd waren dann die letzten paar Tage des Jahres. Weihnachten rum, Urlaub in Deutschland rum, vor mir mindestens zwei Monate Winter. Stark bleiben!

Monat in Bildern

Weihnachtsstimmung in Philadelphia

Love you!

Magic Garden

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsstimmung in Connecticut

Festival of Trees and Traditions

Christmas Tree Farm

Light Fantasia

Christmas

Weihnachtsstimmung in New York

Schaufenster

Engelschor

Rockefeller Tree

Urlaub in Deutschland

Lieblingsbommel

Frankfurt

Lu

Mädelsabend

Neu entdeckt/erstes Mal:

… bei Hooters gegessen – muss nicht nochmal sein.

… in einem deutschen Restaurant in den USA gegessen. Käsespätzle-Liebe!

… einen Coyoten gesehen. Vor meinem Auto auf der Straße. Zum Glück hat er schnell das Weite gesucht!

… die Straße mit massenhaft Pferdekutschen im Amish Country geteilt.

… den Dom, die Paulskirche und andere Frankfurter Sehenswürdigkeiten von innen gesehen.

Vor einem Jahr: Der Dezember 2014 war von wahnsinnig viel Neuem geprägt – erstes Mal Westküste, Washington State, Seattle, Weihnachten nicht zuhause, Kanada, Silvester ohne Feuerwerk,…

Es war ein spannender Monat, in dem ich neue Freundschaften geschlossen habe und noch enger mit meiner Gastfamilie zusammengewachsen bin. Aber auch ein Monat, in dem ich mich öfter als sonst allein oder überfordert gefühlt habe und voralllem die Weihnachtszeit in Deutschland extrem zu schätzen gelernt habe. Der Dezember dieses Jahr war der Monat, in dem mir das Verlängern glaube ich am meisten gebracht hat. Ich habe vieles anders gemacht und die Zeit dadurch viiiel mehr genossen als 2014 (was ja jetzt schon vorletztes Jahr war…).

Blick in die Zukunft: Der ist leider gerade sehr verschwommen. Natürlich habe ich noch einige Pläne für meine letzten vier Monate als Au Pair, meinen Reisemonat und die Rückkehr nach Deutschland. Wie und ob ich die alle umsetzen kann, ist aber noch sehr unklar und wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen entscheiden. In meinem nächsten Monatsfazit, kann ich euch dann hoffentlich mit all meinen Plänen vollschmettern.

Bis bald mit einem Reisepost oder mehr zu meinem Deutschlandurlaub, Franzi

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