Chaoswochen und wie man das Beste aus ihnen macht…

Die vergangene Woche kann durch nichts besser beschrieben werden, als das Wort chaotisch. Jeden Tag passierte etwas Unvorhergesehenes, Pläne wurden umgeschmissen, nichts schien so zu klappen wie es sollte. Und trotzdem war die Woche nicht schrecklich. Ich hätte zwar gerne auf einiges verzichtet, würde anderes aber auch nicht missen wollen.

Montag:

Chaos Die Fahrt nach South Carolina. Der Hotelpool war geschlossen, also verbrachten wir gefühlt den ganzen Tag mit der Suche nach einem Alternativpool auf dem Weg, um dann doch keinen zu finden und es einfach zu lassen. Dafür hielten wir zum Dinner im merkwürdigsten und unprofessionellstem Restaurant, in dem ich je war.

Schön Anzukommen, das Gefühl die Fahrt geschafft zu haben und das Wissen, dass ich diesen Trip nur noch dreimal machen muss.

Dienstag:

Chaos Wir saßen in der Schule, zwei meiner Kinder hatten Musikstunden, die Kleine wartete mit mir. Sie erzählte mir, dass es ihrer Freundin beim Lunch übel geworden sei, dass ihr jetzt auch übel sei… und da ging es auch schon los. Den Nachmittag verbrachte sie krank und ich mit Rücken streicheln, Wasser, Schüsseln und Taschentücher holen.

Schön Abends dann doch nochmal rauszukommen, am College zu einer deutschen Movie Night zu gehen, Pizza zu essen, einen Matthias Schweighöfer Film zu schauen und vor allem eine Freundin wiederzusehen, die dort als Fremdsprachenassistentin arbeitet und mit der es sich auch nach fast einem halben Jahr anfühlte, als wären wir nie getrennt gewesen.

Mittwoch:

Chaos Den Morgen über war ich super produktiv gewesen, hatte viel geschafft, wollte mir gerade Mittagessen machen, als ich einen Anruf von meiner Hostmum bekam. Jetzt war mein Kleiner dran mit der Übelkeit, sie holte ihn und seine Schwester früher von der Schule ab, den nächsten Tag würde er auf jeden Fall noch zuhause verbringen müssen.

Schön Die Kids waren zwar alle extrem müde und teils auch krank, aber auch besonders kuschelig und lieb, sodass wir doch noch einen sehr schönen Nachmittag hatten.

Donnerstag:

Chaos Schneewarnung. Ich wollte am Freitagabend nach Houston zu Freunden fliegen, verschob meinen Flug auf den Morgen, um dem Schnee zu entgehen, dann wurden alle Flüge gencancelt, mein Wochenendtrip fiel ins Wasser.

Schön Ich kriege mein Geld zurück. Und die erste Reaktion meiner Freundin hier war: Dann treffen wir uns und machen was Schönes. Nämlich Lunch in meinem Lieblingsrestaurant hier am Samstag.

Freitag:

Chaos Ich wachte mit einer SMS meiner Hostmum auf: School was canceled. Wegen Schnee. Ungefähr ein Zentimeter und schon wieder am Schmelzen. Aber die ganze Stadt wurde dadurch lahmgelegt.

Schön Wir nutzten die Extra Zeit zum backen. Schneesternkekse mit viel Icing und noch mehr Streuseln. Yummy!

Samstag:

Chaos Ich war gerade auf dem Weg zu besagtem Lieblingsrestaurant, als ich einen Anruf meiner Freundin bekam: Schlechte Nachrichten (das konnte ich an dem Punkt schon nicht mehr hören!) Die haben geschlossen. Und so auch etwa jedes andere Restaurant in der Stadt. Ist ja logisch bei den Massen an Schnee… nicht!

Schön Wir fanden tatsächlich noch ein geöffnetes Restaurant, hatten gutes Essen und noch bessere Gespräche!

Sonntag:

Chaos Nachdem ich es die ganze Zeit geschafft hatte, mich nicht bei den Kids anzustecken, war es jetzt doch soweit. Krank.

Schön Den Tag im Bett zu verbringen. Ein tolles Buch zu lesen. Zu schlafen. Nichts zu tun. Um für die hoffentlich etwas weniger chaotische Woche fit zu sein!

Bis bald, Franzi

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2 Gedanken zu “Chaoswochen und wie man das Beste aus ihnen macht…

  1. Liebe Franzi!
    Ohmann, da hattest du ja eine ganz schön anstrengende Woche! Aber gut dass sich am Ende immernoch alles zum Positiven gewendet hat! Wünsche dir alles Gute und eine schöne halbe Woche noch! 😊 LG Jasmin

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