Achtzehnmonatsfazit

Eineinhalb Jahre Au Pair in den USA. Unglaublich. Und was noch viel Unglaublicher ist, in drei Monaten ist dieses Abenteuer, dieses Leben, dieses Kapitel zu Ende. Diese drei Monate werde ich aber hoffentlich noch so richtig ausschöpfen! Gerade mache ich das mit meiner Gastfamilie in Atlanta…

Mit meiner Gastfamilie: … habe ich an Silvester das neue Jahr eingeläutet.

… habe ich beim Schneespielen mit den Kindern Schnee fast gemocht. Fast!

… war ich bei Disney on Ice. So schön!

… habe ich viel Kinderkram ausgemistet. Alles neu macht der Januar und so…

… war ich auf zwei Kindergeburtstagen – die sind hier in den USA irgendwie komisch. Oder ich bin dafür mittlerweile zu alt.

… bin ich allein mit den Kiddos nach New York zum Flughafen gefahren.

… und von da noch mit meiner Hostmum nach South Carolina.

… dabei haben wir eine Nacht in einem Hotel übernachtet – schwer zu sagen, ob die Kinder oder ich Hotels toller finden.

… habe ich mich in die Reihe der Kranken eingegliedert – worauf ich gerne verzichtet hätte.

… war ich an einem Snow Day „gefangen“. Umgeben von etwa zwei Zentimetern Schnee. Die spinnen, die Südstaatler!

… war ich beim Zahnarzt, was die Kinder ganz untypisch lieben.

Mit Freunden: …habe ich ebenfalls an Silvester das neue Jahr eingeläutet.

… hatte ich einen wunderschönen, aber auch verfrorenen Neujahrsspaziergang am Strand.

… war ich bei Ikea! Ja, wenn man in den USA lebt, ist das was Besonderes.

… war ich wie immer viel zu viel essen.

… mussten wir uns mal wieder von einem Au Pair verabschieden. Und bald werde ich das sein.

… war ich Skifahren.

… habe ich die Golden Globes geschaut und dadurch die Oscars Vorfreude gesteigert.

… war ich im Musical „Cinderella“ komplett verzaubert.

… habe ich ein bisschen Urlaubsplanung betrieben. Floridaaa…

… war ich bei einer deutschen „Movienight“. Matthias Schweighöfer war auch dabei.

… habe ich im „Schneechaos“ nur ein einziges geöffnetes Restaurant entdeckt. Und da dann auch zugeschlagen.

Allein: … habe ich mein letztes College Assignment abgeschickt. So ein Erfolgserlebnis.

… war ich endlich wieder motiviert im Gym.

… habe ich einen Tag krank im Bett verbracht.

… und den auch endlich mal wieder für ganz viel lesen genutzt.

… habe ich mich über meinen gescheiterten Trip nach Houston geärgert.

… und mich mit der Planung neuer Trips abgelenkt.

Stimmung: Es war Januar. Der langsamste und meiner Meinung nach meist unschönste Monat des Jahres. Weihnachten ist rum, der Winter macht es sich dafür erst so richtig gemütlich. Bis auf ein paar schneeliebende Momente, habe ich mich eigentlich nur über die Jahreszeit, die Kälte, den Gesamtzustand geärgert und mir den Frühling/Sommer/Herbst herbeigesehnt. Alles nur nicht Winter. Im Januar habe ich immer das Gefühl nichts würde passieren, alles noch stillstehen. Abwarten, was passiert. Wann geht das Jahr eigentlich richtig los? Und ehe man es sich versieht, ist man mitten drin. Ich freue mich jetzt erst mal, diesen blöden Monat hinter mich gebracht und noch das Beste aus ihm gemacht zu haben. Das Jahr kann ab jetzt nur besser werden!

Monat in Bildern: 

Bleigießen
Bleigießen an Silvester

With a View

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Neujahr am Strand

 

Freundschaft

Geburtstagscheesecake
Geburtstag mit Pinata und Cheesecake!

 

SkiselfieSo proud

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Nach dem „Schneesturm“
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Krank und eingeschneit bringt immerhin Lesezeit.

Neu entdeckt/erstes Mal:

  • Zwar nicht zum ersten Mal, aber definitiv neu entdeckt: Skifahren
  • Disney on Ice <3
  • Mit einer Freundin in den USA einfach nur gemütlich zuhause gefrühstückt. Denn wie Zuhause fühlt es sich tatsächlich immer mehr an.
  • Seit Beginn meiner Au Pair Zeit einen Tag nur im Bett verbracht. War trotz Krankheit ziemlich schön.
  • Wegen Wetter um eine Reise gekommen. Nicht so eine schöne Erfahrung.

Vor einem Jahr: Ging es mir seehr ähnlich wie auch dieses Jahr. Meine Januar-Stimmung war 2015 so ziemlich die gleiche, obwohl ich ganz gut unterwegs war, nämlich in Montreal und Philadelphia, Connecticut und South Carolina. Es ist witzig, jetzt auf meine Tiefphasen im Januar zurückzublicken. So oft war ich unzufrieden, wollte alles hinschmeißen, habe mich weggewünscht – um dann weniger als einen Monat später die Entscheidung zu treffen, zu verlängern!

Blick in die Zukunft: Da kommt tatsächlich einiges auf mich/euch zu. Gerade bin ich wie gesagt in Atlanta, ich möchte nochmal Ski fahren, so oft wie möglich nach New York, nach Cape Cod, werde meine Urlaubswoche in Florida verbringen und plane auch schon fleißig für den Reisemonat. Und meine Rückkehr nach Deutschland. Denn auch wenn das Jahr eher schleichend startete, ist das alles gar nicht mehr so lange hin und ich bin definitiv bereit und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate!

Bis bald, Franzi

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