When in… Asheville, NC

Da ich gerade in South Carolina bin, möchte ich mit euch endlich die Reiseberichte zu zwei Tagestrips teilen, die ich im September von hier aus gemacht habe. Heute ist eine meiner Lieblingsstädte dran, Asheville in North Carolina. Die Stadt scheint zwei Seiten zu haben, historisch und hipster und hat mich absolut überrascht und begeistert!

Historisch

Montford

Montford Historic Neighbourhood: Asheville ist der Ort, in dem Zelda Fitzgerald (die Frau des Autoren von “The Great Gatsby”) gestorben ist. Klingt nicht nach großem Ruhm, aber ist doch eine interessante Geschichte, da sie dort in einer Nervenheilanstalt, dem Highland Hospital, lebte, in der jemand Feuer legte. Das Viertel, in dem sich dieses Sanatorium befand, Montford, ist wunderschön und birgt noch einige andere interessante Geschichten. Wir machten den Tag über eine Hop on Hop off Trolley Tour und erfuhren deshalb so einiges über die Geschichte und Bewohner Ashevilles.

Hotel

Grove Park Inn: Dieses Hotel war ebenfalls Part der Tour und ein Ort, den ich mir so nie angeschaut hätte. Habe ich zum Glück doch! Ich kann es gar nicht beschreiben, aber die prachtvolle, historische Atmosphäre des Grove Park Inns, sein Luxus und die atemberaubende Lage in den Bergen haben mich umgehauen. Leider werden die Bilder dieser Stimmung nicht gerecht, aber die Freundin, mit der ich unterwegs war, und ich haben diesen wundervollen Ort schon für unsere Hochzeiten eingeplant.

Biltmore

Biltmore Gardens

Biltmore Estate: Ein weiterer Lieblingsort in Asheville. Dem größten Wohnhaus der USA, das natürlich den Vanderbilts gehörte, widmete ich einen Tagestrip und den war es auf jeden Fall wert. Leider darf man im Haus keine Bilder machen, aber da dort gerade eine Downton Abbey Ausstellung stattfand, als ich da war, drängte sich der Vergleich natürlich auf und dieser Atmosphäre wird das Biltmore Estate auch definitiv gerecht. Besonders beeindruckt haben mich neben der schieren Größe, der wunderschöne Wintergarten und die Terrassen. Auch die Gärten und das am Fuß gelegene Biltmore Village lohnen sich. Hier hat man es meiner Meinung aber etwas mit dem historischen Image übertrieben – sogar das MacDonalds Schild kommt in Holzoptik und mit „vergoldetem“ M.

Biltmore Village1

Hipster

Asheville Downtown

Das ist die andere Seite Ashevilles, die sich vorallem Downtown und im Art District findet. Organic, handmade, gluten free und vegan finden sich an jeder Ecke. Dazu gesellen sich individuelle Esoterik- oder Perlenläden. An dem Tag, als wir Asheville besuchten, fand gerade ein Festival statt. Hippies und Hipster bevölkerten die Straßen, Tänzer und Zauberer erfreuten die Menge.  Und von Leuten, die dort leben, hörte ich, dass es an „normalen“ Tagen hier ganz ähnlich zugeht. Alternativ und anders eben. Asheville ist eine relativ kleine Stadt, wirkt durch diese Komponente aber viel weltoffener, moderner und spannender als man es einer Bergstadt in North Carolina, die ursprünglich als Erholungsgebiet für Lungenkranke gedacht war, zutrauen würde. Und genau dieser Bruch hat mich hier so fasziniert und begeistert!

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