Neunzehnmonatsfazit

Es ist März. Der Monat, in dem hoffentlich  kein Schnee mehr, dafür aber endlich der Frühling kommt. Der Monat, in dem ich Geburtstag habe und unglaublicherweise zwanzig werde. Der Monat,  in dem ich eine Woche Urlaub mit einer meiner liebsten Freundinnen verbringen werde. Der vorletzte ganze Monat als Au Pair. Ein Monat, auf den ich mich schon unendlich freue, vor dessen Ende ich mich aber auch etwas fürchte. Jetzt aber erst mal zurück in den Februar:

Mit meiner Gastfamilie:

…war ich für ein Wochenende in Atlanta, Georgia.

… habe ich ganz viel für den Geburtstag meines Gastkindes vorbereitet.

… habe ich ein paar Snowdays zuhause verbracht.

… und leider auch einige Krankheitstage.

… habe ich mal wieder viel gepackt.

… und ausgemistet.

… wurde Valentinstag mit vielen Herzen, pink und Geburtstagsparty zelebriert.

… hatte ich die bisher beste und entspannteste Rückfahrt nach Connecticut.

… war ich bei einem Girl Scouts Tag inklusive falschem Feueralarm.

Mit Freunden: … war ich dreimal im Kino – und fand alle Filme gut!

… habe ich meinen letzten Au Pair Urlaub geplant – Vorfreude inklusive!

… hat mir ein kleiner Kaffeeklatsch die Woche mit gerettet.

… war ich viel in Connecticut essen.

… hatte ich einen wundertollen Tag in New York. Wahrscheinlich das vorletzte Mal!

… war ich nochmal Skifahren – und bin immer noch unverletzt.

… habe ich die Oscars geschaut – und Leos Sieg zelebriert!

Allein: … war ich eher wechselhaft, aber wenn dann motiviert, im Gym.

… bin ich mit meinem Collegekurs fertig geworden – yeah!

… habe ich viel geschrieben, wovon ihr auch noch einiges zu lesen bekommen werdet.

… habe ich mein erstes Scrapbook fast gefüllt.

… und auch schon ein zweites gekauft.

… war ich einen Tag in North Carolina hiken – wunderschön!

Stimmung: Definitiv wechselhaft. Zwar ging es mir besser als im Januar, ich hatte schon ein paar erste Frühlingsmomente und tolle Ausflüge nach Atlanta, North Carolina, New York und zum Skifahren. Ziemlich oft war ich aber auch ziemlich genervt, mal von scheiternden Plänen, mal von (kranken) Gastkindern und meistens einfach von mir selbst. Vorsatz für den März ist also definitiv positiver zu denken, mich nicht so schnell stressen oder runterziehen zu lassen und meine letzten Monate hier auch im Alltag zu genießen und voll auszukosten. Denn ich weiß schon jetzt, dass ich auch die kleinen Probleme und Unglücke in ein paar Monaten sehr vermissen werde!

Monat in Bildern:

Streetart

Jackson Street Bridge
Das letzte Januarwochenende verbrachte ich in Atlanta.
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Sieht schön aus, hat aber eher zu Stress geführt. 
Chimney Rock
Wunderschönes North Carolina!
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Alles Gute zum Valentins-Geburtstag!
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Zurück in Connecticut mit perfektem Sonnenuntergang.
New York City
Auch bewölkt die tollste Stadt!
Up close
Lady Liberty!
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Kommt der Frühling?

Neu entdeckt/erstes Mal:

  • In Atlanta gewesen und da vorallem die CNN Studios gesehen.
  • Statue of Liberty und Ellis Island besucht. Super!
  • Eine Valentins-Geburtstagsparty organisiert – zum Glück mit Erfolg!
  • Gesehen, wie Leonardo DiCaprio seinen ersten Oscar bekommt – mit dem Rest der (Social Media) Welt.
  • Irgendwie nicht so viel Neues, aber nächsten Monat hoffentlich mehr…

Vor einem Jahr: Der Februar 2015 war so im Rückblick ein echt guter Monat. Einziger Wehmutstropfen war der viele Schnee in Connecticut, dafür hatte ich aber den ganzen Monat unheimliche Vorfreude. Die wurde dann auch am 28. belohnt, denn ich sah endlich meine Mama in meiner Lieblingsstadt New York wieder. Außerdem entschied ich mich im Februar 2015 zu verlängern. Warum ich das ausgerechnet im schneereichsten Monat des Jahres machte, weiß ich auch nicht mehr so ganz, bin allerdings sehr froh, dass ich es getan habe.

Blick in die Zukunft: Meine erste spontane Reaktion auf das Wort Zukunft ist im Moment Freude! Florida, Geburtstag, Frühling, New York, Roadtrip, Seattle,Reisemonat, Mama, San Francisco, Las Vegas, Grand Canyon, Hawaii, Deutschland und meine Liebsten da, London, Berlin, Praktikum, Studium,… Ich habe viel vor und das meiste davon wird hoffentlich toll! Nachdem es im letzten Monat aber nur die Vorfreude war, gesellt sich inzwischen auch ein bisschen Traurigkeit hinzu. Denn schon jetzt weiß ich, wie schnell die letzten Au Pair Wochen rumgehen werden, wie schwer mir der Abschied von so vielem fallen wird und was und wen ich hier zurücklassen muss. Was mir dazu jeder sagt: „Genieße die letzte Zeit, so gut du kannst und freu dich auf das, was kommt.“ Stimmt natürlich und versuche ich auch. Ein bisschen traurig ist es trotzdem…

Bis bald, Franzi

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