Tag des Grünseins – St. Patrick’s Day

Der 17. März war ja schon immer einer meiner Lieblingstage – mein Geburtstag. Vage war mir auch bewusst, dass es sich hier um den irischen Feiertag „St. Patrick’s Day“ handelt. Dass dieser aber auch in den USA eine große Rolle spielt, wurde mir erst klar, als ich schon hier war. Nach wenigen Tagen im Land – bei einem Termin in der Bank – wurde ich nach meinem Geburtsdatum gefragt, direkt gefolgt von dem Kommentar: „Oh, St. Patrick’s Day!“ Den hörte ich danach auch noch so einige Male und freute mich dementsprechend auf diesen Tag.

Flagge und Hund
Stolze Iren bevölkern zum St. Patrick’s Day die amerikanischen Straßen.

In der Schule meiner Kinder wurde dieser auch ganz in grün, mit Leperchauns (kleine irische Trolle) und Gold am Ende des Regenbogens zelebriert. Ich verbrachte das Wochenende vor St. Patrick’s Day in Washington DC, bei der lieben Alina, die dort Au Pair war. Um diesen Feiertag auch voll mitzunehmen, fuhren wir am Sonntagmorgen in die City, voll ausgestattet mit grünen Haarreifen, Perlenketten, Haarkränzen, Kleeblättern und was man halt noch so braucht, wenn man Irland feiert.

Alina

Grüne Zuschauer
Die Kopfbedeckungen müssen grün sein!

Die eigentliche Parade war dann so… na ja – lang. Viele irische Tänze, Leperchauns, Flaggen und noch mehr grün. Die ersten paar Minuten war das auch noch schön anzusehen, aber nach der fünfzehnten Runde Steppmädels, wird es dann doch… lang. Nun sind amerikanische Paraden auch nicht unbedingt voller motivierter und begeisterter Zuschauer, viele bleiben nicht bis zum Ende (warum wohl?) und generell kommen auch die meisten nur mit Kindern, um für diese Süßigkeiten zu sammeln. Na ja, mal wieder eine amerikanische Erfahrung, mal wieder ein kleiner Kulturschock.

Grün und Glitzer

Rainbow Life

Tanzen

Irische Wolfshunde

Irish Tap
Ob Hunde oder Tänze – irgendwas war immer irisch!

Grün ging der Tag aber noch ein bisschen weiter und zwar im botanischen Garten, der in DC – wie fast alle Museen – kostenlos ist. Und dieser ist wirklich sehr grün und sehr, sehr schön. Man streift von einem Raum in den nächsten, von einer Landschaft, einer Welt in die nächste. Überall riecht es nach Blumen, frisch, wie in der Gärtnerei, in die ich als Kind immer ging. Ein Ort, zum zur Ruhe kommen, in dem man auch im Winter und bei bitterer Kälte „draußen“ sein kann oder einfach einen kleinen Kurzurlaub in die Wüste oder den Regenwald unternimmt. Wie schön das Grüne ist, wissen halt nicht nur die Iren…

Grüne

Palmen

Brücke

Durchs Dach

Wüste

 

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