Eine Woche Florida – Planung und Fotos

Mein Urlaub ist vorbei. Seit gestern Abend bin ich wieder zuhause, meine Tasche ist ausgepackt, die Sommerkleider in der Wäsche. So richtig kann ich es noch nicht glauben, dass es schon wieder rum ist. Monatelang waren da Vorfreude, Planung und Entgegenfiebern. Der Countdown wurde niedriger, der Flug rückte näher. Dann waren wir plötzlich mittendrin und jetzt: vorbei. Aber zum Glück noch nicht so ganz, denn neben Erinnerungen und dem einen oder anderen Souvenir, habe ich auch ganz viele Bilder mitgebracht, die ich nach und nach mit euch teilen möchte. Heute geht es erstmal mit einer kleinen Übersicht unserer Reiseplanung sowie einigen Handyfotos los.

Freitag, 18. März: Um 6:40 PM ging es vom Flughafen in South Carolina aus los, anderthalb Stunden später landete ich in Fort Lauderdale. Hier wurde ich auch direkt von Schwüle und Palmen willkommen geheißen, fuhr mit dem Bus ins Hostel und machte dort auch nicht mehr viel außer meine Tasche für den nächsten Tag zu packen.

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Fort Lauderdale bei Nacht.

Samstag, 19. März: Mein Wecker klingelte verboten früh, denn ich hatte große Pläne. Eine „Eintageskreuzfahrt“ nach Freeport auf Grand Bahamas stand an. Entgegen diverser Rezensionen klappte mit dem Schiff alles super, die Insel war wunderschön und ich erfüllte mir einen ziemlich großen Traum: mit Delfinen zu schwimmen!

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Leider gab mein Handyakku ziemlich früh den Geist auf, daher nur ein Bild vom Sonnenaufgang…

Zurück in Fort Lauderdale traf ich zwei super liebe deutsche Au Pairs, die mich mit zu meinem Hostel nahmen und dann auch meine liebe Lisa, die den Rest der Woche mit mir reisen würde. Leider hatten wir keine Schlüssel für unser Zimmer, das Büro des Hostels war geschlossen, die „24-Stunden“ Nummer funktionierte nicht und so verendeten wir mit Handtüchern in den unbezogenen Betten eines Schlafsaals, anstatt unseres 2-er Zimmers. Klare Entfehlung des Chocolate Hostels in Fort Lauderdale (auch wenn der Name schön ist).

Sonntag, 20. März: Ein weiterer unendlich früher Morgen, denn uns stand eine knapp fünfstündige Greyhound Busfahrt nach Orlando bevor. Leider war der Bus zu spät, sodass wir erst eineinhalb Stunden später als geplant ankamen. Dort wurden die Pannen allerdings schnell vergessen, denn es ging nach Disney World!! Ich war als Kind schon im Disneyland in Paris und fühlte mich an diesem Tag absolut in meine Kindheit zurückversetzt. Einige Stunden in einer glückseligen Traumwelt, am magischsten und glücklichsten Ort überhaupt. Perfekt! So ging es auch erst gegen Mitternacht in unser „Hostel“, das sich als sehr schickes Hotel herausstellte. Perfekte Entschädigung für den Stress am Tag davor!

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Karussell und Schloss – mein happy place!

Montag, 21. März: Den Tag verbrachten wir in den Universal Studios, vorallem in der wundertollen Winkelgasse Harry Potters.  Aber auch bei den Minions, Shrek, den Simpsons und auf einer ziemlich gruseligen aber auch ziemlich guten Achterbahn. Viel zu schnell ging der Tag rum, wir aßen noch Dinner bei TGI Fridays in der Nähe unseres Hotels und gingen dann relativ früh ins Bett, denn…

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Er konnte sogar Feuer speien!

Dienstag, 22. März: … natürlich mussten wir mal wieder früh raus. Es ging wieder in den Süden, diesmal mit Megabus nach Miami. Diesmal klappte mit dem Bus auch alles super, am Intermodal Center angekommen, nahmen wir noch einen öffentlichen Bus und kamen dann eine halbe Stunde später in unserem Hostel am Miami Beach an. Taschen wurden abgestellt und wir machten uns auf die Suche nach Essen und den Weg zum Strand. An diesem Nachmittag liefen wir viel, mieteten uns ein Fahrrad, genossen die Palmen und Art Deco Architektur und entspannten uns einfach mal ein bisschen.

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Sonnenuntergang über dem Ocean Drive – Welcome to Miami!

Mittwoch, 23. März: Ein typischer Touri-Tag stand an. Wir machten mit Half Price Tours eine gefährliche (tiefhängende Äste!) Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus, gefolgt von Lunch am Hafen (leckerste Pasta!), eine Bootstour vorbei an den Häusern der Reichen und Schönen und zur Krönung noch einer Airboatfahrt in den Everglades.

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Den Abend verbrachten wir im Hostel mit Dorritos und „The Nanny Diaries“ – sehr viel Identifikationspotential!

Donnerstag, 24. März: Schon unser letzter kompletter Tag, mal wieder früh aufstehen, denn wir fuhren nach Key West – dem südlichsten Punkt der USA. Auch wenn es sehr touristisch ist, hat es mir wunderbar gefallen, so viele pastellige Häuser, tolle Pflanzen, türkises Wasser und bestes Wetter. Und natürlich Nachos in Hemingways Lieblingscafé sowie eine Key Lime Pie!

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Die 7 Mile Bridge auf dem Weg nach Key West!

Freitag, 25. März: Es ging schon wieder nach Hause… Nach frühstücken und packen fuhren wir erst an den Flughafen in Miami und von dort weiter nach Fort Lauderdale, von wo unsere Flüge zurück nach Connecticut beziehungsweise South Carolina gingen. Quasi in letzter Minute setzte ich Lisa noch nach ihrem Terminal ab, wir mussten uns verabschieden (zum Glück nur für eine Woche) und ich machte mich auf den Weg zu meinem Gate. Zwei Stunden später als geplant hoben wir dann in Richtung South Carolina ab und jetzt bin ich auch schon wieder hier.

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Schlechte Qualität, aber mein letzter Blick auf Floridas Palmen.

Fazit: Die vergangene Woche war definitiv einer der besten Urlaube überhaupt, ein Highlight jagte das nächste und wir konnten uns mehr als nur einen Traum erfüllen. Es war zwar eine sehr anstrengende Zeit, wir hatten oft zu wenig Schlaf und verbrachten zu viele Stunden im Bus – aber das war es wert. Denn wir haben das alles selbst geplant und organisiert und dafür ging bemerkenswert wenig schief und wir hatten vorallem eine wunderbare Zeit. Besonders lag das natürlich auch an meinem Travelbuddy, Lisa, mit der ich einfach unheimlich Spaß hatte. Eine Woche lang 24/7 zusammen zu sein ist nicht immer so spaßig, wie es klingt, bei uns war es das allerdings tatsächlich, weder haben wir uns gestritten, noch waren wir genervt voneinander, sondern hatten einfach eine wunderschöne Zeit für die ich unendlich dankbar bin!

Glücklicherweise muss ich über das Ende des Urlaubs nicht lange traurig sein, denn in etwa sechs Wochen beginnt schon mein Reisemonat und davor ist auch noch ein kleiner Trip geplant. Die letzten Au Pair Wochen werden gnadenlos ausgenutzt! Bis bald, Franzi

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