Grand Canyon und Hoover Dam – die Macht der Natur

Theoretisch dauert es mit dem Auto von Las Vegas zum Grand Canyon etwa vier Stunden (in unserem Fall eher sechs, dank Todesstau…). In diesen Stunden liegen jedoch Welten. Las Vegas – das ist all das, was Menschen schaffen können, von den Pyramiden über New York bis Venedig. Das ist Leben in der Wüste. Künstlich. Kontrolliert. Von Menschenhand.

Der Grand Canyon – das ist das, was die Natur über Tausende und Millionen von Jahren schaffen kann. Etwas, wogegen Las Vegas winzig und unbedeutend wirkt. Pure Schönheit. Einzigartige Natur. Am Grand Canyon zu stehen war eine ganz besondere Erfahrung, die kein Bild oder Video der Welt wider geben kann. Denn was Natur über so eine lange Zeit hat entstehen lassen, muss man einfach selbst erfahren.

Sunset
Trotz Stau war die Fahrt durch die Wüste wunderschön.
Middle of Nowhere
Mal eine Hütte…
Arizona
…und dazwischen meilenweit nichts.

Vor unserem eigentlichen Ziel, dem Canyon, ging es erstmal an den Hoover Dam. Jetzt im Nachhinein wirkt der vergleichsweise ziemlich blass, war an sich aber auch sehr beeindruckend. Außerdem kann man hier über eine Brücke von Nevada nach Arizona spazieren. Ich liebe es, „Grenzen zu übertreten“.

Lake
Anfahrt auf Lake Mead

Dam

Sunrays

Water
Dieses Blau vor all dem Stein, Staub und Sand war unglaublich schön!

Border

Desert
Und wieder on the road…

Stunden später am Grand Canyon. Wie wohl schon durch die Einleitung klar war das ein Ort, der mich (und meine Mama) absolut umgehauen und begeistert hat, obwohl wir weder Naturburschen noch Gesteinsfans sind. Was genau ist jetzt an diesem Ort so besonders? Zum einen wohl die Größe, die Weite und gleichzeitig Tiefe. Ein Ort, abgeschlossen von der umgebenden Landschaft und doch scheint er unendlich, wie eine eigene Welt. Mein größter Tipp für den Grand Canyon, dessen South Rim wir besuchten: nehmt euch Zeit.

Wall

Shadows

Colorful

Rim

Crease

Es war ein unwissender Fehler, morgens hin und abends wieder zurück zu fahren, mehr Zeit im Auto anstatt an diesem wundervollen Ort zu verbringen. Daher werden wir hier beim nächsten Mal auch bestimmt zwei oder mehr Tage verbringen und den Canyon auf uns wirken lassen. Denn auch wenn es „nur Steine“ sind, ergibt sich hinter jeder Ecke ein neuer Anblick, neues zu Entdecken. Felsformationen, Gesteinsfarben, Klüfte und Löcher, Tiere und Pflanzen. Der Grand Canyon ist wohl so vielfältig wie die Jahre, die er schon existiert. Und genau so viele Besuche ist er auch wert.

Rocks

Rock

Layers

Canyon

Me

Bis bald von einem Ort, der mir wenn möglich sogar noch besser gefallen hat, als der Grand Canyon. Stay tuned! Franzi

Panorama

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3 Gedanken zu “Grand Canyon und Hoover Dam – die Macht der Natur

  1. Ich habe den Grand Canyon vor Jahren einmal besuchen dürfen und es war einfach fantastisch! Um jeden Preis möchte ich dort noch einmal hin und diese Atmosphäre dort genießen. :)

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