Maui, Hawaii: Road to Hana

Seid ihr bereit für den ultimativen Roadtrip? Seid ihr bereit für 54 Brücken und etwa 600 Kurven? Dann anschnallen und auf geht es die Road to Hana entlang! So ungefähr stellten meine Mama und ich uns das vor, hüpften in unseren Mietwagen und… stellten fest, dass es doch nicht ganz so einfach ist. Zwar ist die Road to Hana, also die Straße, die Paia und Hana an der Nordostküste Mauis miteinander verbindet, WUNDERSCHÖN. Gleichzeitig führt sie aber eben auch mitten durch den Dschungel und daher ist es nicht immer möglich, all die tollen Punkte zum Anhalten beim „einfach rumfahren“ zu entdecken.

Unsere Lösung: Ich lud spontan und mit wechselhaftem Internet R2H (Road to Hana) für $15 auf mein Handy runter.Das ganze ist ein digitaler Guide mit Karte und schriftlicher Zusammenfassung sowie einer Art Hörspiel mit einzelnen Tracks zu den Stopps. Dabei werden einem immer die Mile Marker (hier als MM) verraten, an denen diese sich verstecken, wir fühlten uns also etwas wie bei einer Schnitzeljagd, hatten aber sehr viel Spaß und fanden einige wundervolle Orte! Die möchte ich hier mit euch teilen. Ein Tipp noch: nehmt euch mehr als einen Tag, denn es gibt sooo viel zu entdecken und das ganze ist einfach ein einmaliges Erlebnis, dem die Fotos leider nicht gerecht werden. Also: selbst hinfahren!

Paia: Eine kleine Hippie Stadt, in der die Road to Hana offziell beginnt und in der ich leider gar keine Bilder gemacht habe. Hier hat es mir allerdings super gut gefallen, ganz viele kleine Cafés und Restaurants, sowie Unterkünfte, die privater sind als die an der Kaanapali Küste.

MM9, Waikamoi Ridge Trail: Unser erster Stopp auf der eigentlichen Strecke und hier führte uns ein schmaler, ziemlich matschiger Pfad in den Regenwald. Und der war schon ziemlich überwältigend…

Wer sieht die Straße
Wer findet hier die Straße?
Pfad
Folge dem Pfad…

Dickicht

Blüte

Blick vom Urwald aufs Meer

Andere Blüte

MM16, Ke’anae Peninsula: Der nächste Stopp und totales Kontrastprogramm zum vorherigen, dichten Grün. Nur wenige Meilen weiter warteten nämlich schroffe schwarze Felsen und das wohl blauste Meer, das man sich vorstellen kann.

Peninsula

Peninsula Zoom

Peninsula Palme

Peninsula Gischt

Peninsula Fels

Peninsula Fels (2)

MM18, Wailua Overlook: Nur zwei Meilen weiter bekamen wir einen kleinen Überblick über diesen wahnsinnigen Ort. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen das üppig grüne Tal voller kleiner Wasserfälle. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: atemberaubend!

Overlook Straße

Overlook Tal

Overlook Meer

Overlook Palmen

Overlook Church

Overlook Wasserfälle

MM 25, Makapipi Falls: Bei all den Wasserfällen auf der Strecke ist es gar nicht so einfach, eine Entscheidung zu treffen, an welchen man stoppt. Für diesen entschieden wir uns, weil man hier eine ganz neue und einzigartige Perspektive einnimmt – aber seht selbst!

Makapipi Fall

Makapipi Hill
Makapipi View

Makapipi River

Makapipi Scenery

MM 32, Black Sand Beach at Wai’anapanapa State Park: Müsste ich mich für einen Höhepunkt auf dieser Straße voller Höhepunkte entscheiden, so wäre es glaube ich der schwarze Strand. Die Farben – der schwarze Sand und die Felsen, das tiefblaue Meer, die weiße Gischt und das unglaubliche Grün der Pflanzen. Wahnsinn!

Black Sand Wave

Black Sand Hole

Black Sand Glimpse

Black Sand Gischt
Diese Gischt war der Hammer – das war eine bestimmt 5 oder 6 Meter hohe Klippe…

Black Sand Felsformation

Black Sand Colors

Black Sand Cliff

Black Sand Bucht

 

MM34, Hana und Red Sand Beach: Hana – das Ziel unserer Reise und ein kleiner Schock. Man erwartet, aus dem Regenwald herauszukommen und sich in einer Stadt wiederzufinden. Das passierte allerdings nicht… Stattdessen ist man weiterhin mitten in der Natur, ab und zu findet sich mal ein Haus oder ein Schild und es gibt ein paar mehr Abzweigungen. Das klingt jetzt sehr negativ, aber eigentlich finde ich es toll. Toll, dass Hana von so vielen Touristen heimgesucht wird und trotzdem noch echt ist. Authentisch, gemütlich, hawaiianisch. Voller freundlicher und herzlicher Menschen, die uns den Weg wiesen.

Hana School

Hana Küste
Die Häuser verschmelzen hier beinahe mit der Landschaft. 

Hana Hütte

Unter anderem zum Red Sand Beach. Um den zu finden, muss man nämlich durch ein Feld auf einen winzigen, als gefährlich markierten Pfad kraxeln. Im Vergleich zu allem anderen, was wir an dem Tag gesehen hatte, war er dann auch gar nicht so spektakulär wie erhofft, aber definitiv ein Erlebnis dorthin zu kommen!

Hana Warning

Hana Trail

Hana Pferde
Pferde!

Hana Red Sand

Hana Coast

Entlang der Straße: Das besondere an der Road to Hana ist nicht, von einem schönen Stopp zum nächsten zu fahren (das auch), sondern eben, dass alles, was zwischen diesen Stopps liegt, auch wunderschön und beeindruckend ist. Daher hier nochmal ein paar Schnappschüsse aus dem Auto von namenlosen, aber dadurch nicht weniger beeindruckenden Plätzen.

Durchfahrt (2)
Zu Beginn ist die Straße noch ganz offen und breit. 
Durchfahrt (3)
Doch die Brücken und der Wald kommen schnell. 
Durchfahrt (4)
Bambus so weit das Auge reicht.

Durchfahrt Bambus

Durchfahrt (5)
Und noch mehr Brücken.

Durchfahrt (6)

Durchfahrt Twin Falls

Durchfahrt Wasserfall

Durchfahrt

MM 22, Secret Falls: Auf unserem Rückweg von Hana nach Paia machten wir dann noch einen kleinen Stopp an den Secret Falls, die sich wie der Name schon sagt, etwas im Wald verstecken und daher wirklich nur zu finden sind, wenn man weiß, dass sie da sind. Die kleine Lichtung mit dem See und dem Wasserfall war so märchenhaft-perfekt, dass eigentlich nur noch eine Nixe oder Elfe fehlte. Die wollten sich aber leider nicht fotografieren lassen…

Secret Falls Outlook
Der Blick von der Straße aus.
Secret Falls Wald
Auf in den Regenwald.
Secret Falls
Und da ist er! Leider fing es dann an zu regnen…

Ich hoffe, ich konnte bei euch ein bisschen Fernweh wecken. Bei mir hat das an diesem grauen Tag in Berlin auf jeden Fall geklappt. Bis bald, Franzi

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4 Gedanken zu “Maui, Hawaii: Road to Hana

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