When in… Den Haag

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dann doch dem Ende zu. Wie immer zu früh, allerdings gibt mir das regnerische Wetter auch die Möglichkeit, mich zuhause einzukuscheln und in Erinnerungen an meine Sommerreisen zu schwelgen. Und diese mit euch zu teilen. Obwohl ich für den Sommer nichts wirklich geplant hatte, ging es nach London, in die Niederlande, an die Ostsee, nach Münster und an die Mecklenburgische Seenplatte. Und Ende des Monats steht noch ein weiterer Trip bevor, auf den ich mich schon seeehr freue!

Heute aber erstmal zum Vergangenen: Im Juni fuhr ich für ein paar Tage nach Holland, um die liebe Alina zu besuchen. Davon verbrachten wir einen Tag in Den Haag, einer Stadt von der ich nichts wirklich wusste, außer, dass sie am Meer liegt. Umso positiver war ich überrascht dann da zu sein, denn die Innenstadt ist wunderschön und voll süßer Läden, leckerer Restaurants und ganz viel Lebensqualität.

Beginnen wir unseren Strandtag in Den Haag passend: am Strand. Dieser liegt nicht in der Stadt direkt, sondern ein kleines bisschen außerhalb in Scheveningen. Dorthin sind wir ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof mit der Tram gefahren und erkannten die Station auch gleich an diesem schönen Gebäude:

Kurhaus

Architektur

Auf ging es von dort zum eigentlichen Strand, wo wir zunächst über den Pier schlenderten und uns auf dem dazugehörigen Turm einen kleinen Überblick verschafften. Wunderschön, wenn auch sehr windig!

Steg

Ausblick

Strand

Portrait

Pier

Pavillion

Fernglas

Panorama

Als es uns zu kalt wurde, kletterten wir wieder nach unten und schlenderten noch etwas am Strand entlang. Der Geruch von Salz und Fisch, das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und ein aufmerksamer Blick auf potentiell schöne Muscheln – was gibt es besseres!

Pier vom Strand

Bekanntermaßen macht Seeluft ja hungrig und glücklicherweise gibt es in Scheveningen ganz viele Strandbars, -cafés und -restaurants. Wir entschieden uns für eins, das an sich ok war, aber vorallem seeehr leckeren Eiskaffee hatte. Leider nicht das, das auf dem Bild zu sehen ist, aber das war so fotogen!

Beachbar

Passend zum Ende unserer Strandzeit verschwand auch die Sonne und so machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wie schon erwähnt voller schöner Geschäfte und Restaurants – einfach zum Wohlfühlen. Mein Lieblingsladen war definitiv Van Stockum, eine riesige Buchhandlung voller Deko und kleinen, schönen Dingen.

Altstadt

Passage

Innenstadt

Café

Biergarten

Wie jeder Urlaubstag – und das sind die Tage am Strand ja besonders – ging auch der in Den Haag viel zu schnell vorbei. Trotzdem war es wunderschön und hat mir definitiv Lust gemacht, ganz bald in die Niederlande zurückzukehren.

Bis bald, Franzi

London – Notting Hill, Kensington & Cream Tea

Es geht wieder nach London! Eine Sache, die ich an dieser Stadt liebe, ist ihre Vielseitigkeit. All die verschiedenen Nachbarschaften, die unterschiedlichen Stimmungen, unendlichen Angebote. Heute geht es in einige der „süßen“ Londoner Viertel. Vintage Flair, Flohmärkte und wunderschöne Architektur – los geht’s!

Hostel Area

 

Road
Von meinem Hostel nördlich des Hyde Parks ging es durch diese schöne Nachbarschaft zu meinem ersten Ziel.

Spätestens seit dem Julia Roberts Film ist Notting Hill ja kein Geheimtipp mehr, aber ich finde es dort immer wieder wunderschön. Wenn ihr Notting Hill übrigens touristenleer und nicht mit Flohmarktständen verstopft erleben möchtet: geht am Sonntagmorgen! Bis auf ein paar einsame Flohmarktverkäufer, die ihre Tische aufbauten und Londonern auf dem Weg zum liebsten Frühstückscafé waren die Straßen beinahe menschenleer. Solltet ihr auf der Suche nach Trödel, Klamotten oder Flohmarktfunden sein, ist das natürlich nicht das richtige. Um entspannt herumzuwandern, Schaufenster zu gucken und tolle Türen zu entdecken, ist der ruhige Sonntagmorgen aber ideal!

Wild at Heart

Vorgarten

Tropical
Skurrile Stadtmomente: Ananas und Kokosnuss am Straßenrand.
Travel Book Shop
Leider sehr touristisch, aber ich mag die Fassade.
Stores
Sooo viele schöne, kleine Läden!

Shop

Farmacy

Häuserreihe

Bunte Häuser
Bunte Häuser…
Pinke Tür
… bunte Türen.

Mehr oder weniger fließend geht Notting Hill in Holland Park über. Es wird etwas eleganter, etwas schicker und ist sehr, sehr hübsch.

Porch

Pastellhäuser
Es ist möglich, dass ich leicht von Pastellfarben besessen bin…

Danach machte ich erst einmal eine kleine Pause und zwar nahe liegend im Holland Park. Mit Ken Follett auf der Wiese liegen, die Sonne genießen, Menschen beobachten. So würde ich auch gerne meine Sonntage verbringen, wenn ich in London lebte.

Holland Park

Pond

Einmal den Holland Park durchquert, findet man sich in Kensington wieder. Für mich sind Kensington und South Kensington absolut typisch englisch. Die Häuser, die Architektur, die Mischung aus alt und neu, die Museen. Perfekt!

Corner House

Architecture

Building

Buildings

Flags

Houses

Kirche und Markt

Natural History Museum

Road

Stores

Das war es erst einmal mit diesem London Spaziergang (ich lief an dem Tag tatsächlich noch bis zum Tower, aber dazu ein andermal mehr), einen kleinen süßen Abschluss habe ich aber noch für euch: etwas, das ich unbedingt in London tun wollte, war einen Cream Tea genießen. Scones, Clotted Cream, Erdbeermarmelade und schwarzer Tee sind für mich in England unverzichtbar. Die Freundin, die ich besuchte, nahm mich dafür mit in die B Bakery in Covent Garden. Und ich wäre dort am liebsten eingezogen!! Nicht nur war das Essen köstlich, vom Geschirr über die Dekorationen bis zu den Toiletten (wichtig!) ist dieses Café einfach so unendlich süß. Leider habe ich kaum Bilder gemacht, aber schaut euch die Website an und geht dorthin, wenn ihr in London seid und Rosa, Pastell und Blümchen liebt.

Menu

High Tea

Habt ihr weitere Cream Tea Tipps für zukünftige London Besuche? Ich würde mich freuen! Bis bald, Franzi

London – Camden Town & Primrose Hill

Während in Berlin mit dem August anscheinend der Herbst angebrochen ist, flüchten wir noch einmal schnell nach London, wo es an einem wunderschönen 6. Juni wesentlich wärmer und sommerlicher war. Ich nehme euch mit nach Camden Town, zum berühmt-berüchtigten Camden Market und von dort aus zu meiner wohl liebsten Entdeckung während meiner letzten London Reise: Primrose Hill! Lust auf viele Bilder und pastellige Häuser? Dann auf geht’s:

Camden Market

Wie gesagt startete ich am Camden Market, der zwar schöne Sachen hat, aber auch seeehr voll, touristisch und auch nicht sehr individuell ist, wenn man schon auf dem Markt in Notting Hill war. Deshalb hielt ich mich dort nicht allzu lange auf und lief ein bisschen unkoordiniert durch Camden…

Bunt
Mister Fox

Bunte Fassaden

Peace and Love

The Oxford

Welcome to Camden

20160606_120218

Camden versprüht noch den Flair eines Londons, wie ich es mir vor einigen Jahrzehnten vorstelle. Ein Ort, an dem Musik geschrieben und gemacht wird, ein bisschen schmuddelig, ein bisschen alternativ, voller Kreativität und Geschichte und Traditionen, die in die Ecke gedrängt, aber doch nicht ganz zu verleugnen sind. Fand ich super!

Camden Lock

Dock

Foodtrucks

Solomons Yard

Wasser Mark

Nur ein paar Schritte weiter fand ich mich in (an? bei?) Camden Lock wieder. Hier befindet sich ein weiterer, viel kleinerer Markt als der Camden Market an einem Kanal. Die Stimmung dort war komplett anders, sehr ruhig, idyllisch, auf dem Markt individuellere Stände und einige Foodtrucks. Es wurde immer besser!

Architecture Mix

Brücke

Coole Oma

Unter der Brücke

Da ich nun schon einmal am Wasser war, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, dort noch ein bisschen weiterzuwandern und dem Kanal zu folgen. Hier sieht man auch sehr gut die Veränderung der angrenzenden Nachbarschaften. Wo in Camden noch alles ein wenig heruntergekommen wirkte…

Kuhbalkon
Werft mal einen genauen Blick auf den Balkon!

Kanal

Bootssteg

Architektur

Kanalblick

… wurden die Häuser nach und nach immer schicker und die Stimmung immer perfekter und romantischer. Am Schild „Primrose Hill“ angekommen entschied ich mich dann, den Kanal zu verlassen, die Treppe hochzusteigen und mich an dem Ort mit dem schönen Namen etwas umzusehen. Beste Entscheidung!

Beetle

Cute Road

Flowers

Fassaden

Haus und Fahrrad

Park

Hipster Café

Pastel Colours

Pink Flowers

Pinkes Haus

Primrose Bakery

Princess News

So pink, so süß, so schön. Ein Ort, an dem nur glückliche und perfekt gestylte Frauen zu leben scheinen, die wahlweise mit ihren Laptops in instagrammable Cafés arbeiten oder mit ihren engelsgleichen Kindern auf modernen Spielplätzen herumtollen. Im Optimalfall tun sie natürlich auch beides gleichzeitig, sie sind schließlich Superfrauen. Ja, Primrose Hill ist nah am Zuckerschock, aber an einem sonnigen Urlaubstag ist es auch genau der richtige Ort, um ein bisschen vor sich hinzuträumen. Von der Zukunft als Superfrau…

Und mit diesen Träumen war es das auch erstmal mit diesem Londonpost – im nächsten geht der Zuckerschock wörtlich in die zweite Runde und ich zeige euch einige meiner liebsten Nachbarschaften. Bis dann, Franzi

London – Borough Market, Tate Modern & Skygarden

Hello and welcome to London! Nach dem Verlassen der USA ging es für mich beinahe nahtlos wieder in den Flieger und ab in eine meiner absoluten Lieblingsstädte – London! Grund war der Besuch bei einer ganz lieben Freundin aus den USA, die dort studiert. Vier Tage war ich in der englischen Hauptstadt, die ich gefühlt nur mit Laufen verbrachte und dabei so einiges sah. Hier kommen die Highlights meines ersten Tages! Von meinem Hostel am Hyde Park lief ich einmal quer durch die Stadt zur Themse, denn ich hatte ein ganz bestimmtes Ziel zum Mittagessen im Sinn…

Thames, crazy architecture
Die Architektur an der Themse ist fröhlich gemischt.
Millennium Bridge
So auch die der Brücken.
St Pauls Bridge
Ich war bei meinem Spaziergang ziemlich von der Kuppel der St. Paul’s Cathedral begeistert.
St Pauls Stairs
Wie gesagt…

Borough Market: mein Lunchziel, zu dem es leider ganz schön dauerte, bis ich es erreichte. Zwischendurch wurde ich schon ein paar Mal schwach und hätte mir fast etwas woanders gekauft. Habe ich zum Glück aber nicht gemacht, denn hier gab es sooo viele leckere Möglichkeiten! Ich entschied mich für frische Pasta mit einer Pilzsoße und reichlich Parmesan. Köstlich! Zum Nachtisch bzw. zum Aufwärmen, denn an diesem Tag war es eiskalt, gab es einen heißen Apfelsaft mit Ingwer. Lecker…

Streetart
Welchen Teil der Streetart mochte ich wohl am liebsten?
Flags
Welcome to London!
Way to Market
Der Weg zum Markt führt durch eine Reihe kleiner Gassen.
Alley
Die sind nicht immer schön, aber irgendwie authentisch.
Smell me
Und da war er endlich!
Roof
Ganz viele Londoner waren für ihre Mittagspause hier, sodass die Stände damit werben, dass sie das Essen in 15 Minuten fertig machen.
Flowers
Neben Gerichten gibt es auch frische Lebensmittel, Gewürze, Blumen,…

Gestärkt vom Borough Market ging es weiter zu meinem nächsten Ziel, der Tate Modern. Wie der Name verrät, ein Museum für moderne Kunst, das mich ziemlich umgehauen hat. Die Ausstellungen waren genial konzipiert, es gab überall Erklärungen zu den Werken, was ich gerade bei moderner Kunst echt hilfreich finde. Ich bekam in den Stunden in der Tate so viele Gedankenanstöße, war ein paar Mal schockiert und immer wieder aufs Neue fasziniert von den brillanten Kuratoren, die die unterschiedlichsten Stücke miteinander kombinierten und verständlich machten, warum diese perfekt zusammen passen. Kurz nach meinem Besuch wurde auch noch ein weiterer Teil eröffnet, der gerade renoviert wurde – beim nächsten Mal London wird es für mich also sicher nochmal in die Tate gehen.

Light words
Leider habe ich die Künstler nirgendwo festgehalten, also nur eine kleine Sammlung meiner Lieblingswerke.
Marilyn
Marilyn geht immer. <3
Painting 3d
Dieses „Gemälde“ war dreidimensional und dadurch total interessant.
Attitude
Diese Künstlerin machte afroamerikanische Kunst und hatte dabei echt spannende Botschaften – Lorna Simpson.
Words
Ein ähnliches Bild hatte ich auch schon in San Francisco gesehen – dieses fand ich noch interessanter.

Popart

View
Auch der Blick aus dem Fenster konnte sich sehen lassen!

Apropos Blick: abends traf ich mich mit besagter Freundin und nach Dinner im Sherlock Holmes Pub und einer kleinen Campus Tour machten wir uns auf den Weg Richtung Skygarden. Der ist inzwischen zwar auch kein Geheimtipp mehr, aber mit seinem ganz besonderen Blick über die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn es nicht gerade komplett nebelig ist…

Fog
…so wie bei uns.
Gherkin
Aber irgendwie passt der Nebel ja auch zu London.
Tower Bridge
Ja, das ist die Tower Bridge…
Skygarden
Glücklicherweise ist der Skygarden auch innen ein echtes Highlight.

Me

Und das war es dann auch mit dem ersten Post über mein Wochenende in London, bald geht es weiter. Bis dann, Franzi

Kauai, Hawaii – Heli Flug und Waimea Canyon

Es ist soweit, wir sind am letzten Post zu meinem Reisemonat angelangt. Und natürlich muss so ein Trip – von San Francisco und Sausalito, entlang der kalifornischen Küste, ins verrückte Las Vegas, an den atemberaubenden Grand Canyon, über die Brücken der Road to Hana und auf dem Haleakala Vulkan auf Maui bis aufs kleine, paradiesische Kauai – mit etwas Dramatischem, ganz Besonderen enden. Here we go: Eindrücke unseres Helikopterflugs über Kauai. Ich bekommen beim Anschauen der Bilder immer noch ein wenig das Kribbeln im Bauch, das ich während dieser magischen Stunde in der Luft spürte…

Heli
Das war er: unser Heli!
Ostküste
Los ging es entlang der Südküste…
Maze
landeinwärts…
Green
über Berge…
Flying through Rain
… und Täler.
Waimea Canyon
Aber Kauai kann mehr als Grün!
Canyon
Das ist der Waimea Canyon.
Sea
Und nochmal eine völlig neue Landschaft:
Napali Coast (2)
die Napali Küste.
Napali Coast
Die ist kaum zugänglich – es gibt nur einen gefährlichen Wanderweg.

Coast (2)

Coast

Berge
Durchs Tal wieder ins Land.
Crater
Rein in den (grünen) Krater des Vulkans der Insel.
Falls
Einer der nassesten Orte der Welt – voller Wasserfälle.

 

Valley (2)
Und schon war diese wunderbare Zeit vorbei und wir flogen wieder gen Heliport.

Ich denke die Bilder zeigen ganz gut, wie unfassbar beeindruckend der Flug war, einfach schon, da so viele völlig verschiedene Welten auf dieser kleinen Insel zusammen kommen. Und natürlich auch, da wir einige der Orte, wie den Vulkan Krater oder die Napali Küste anders kaum hätten erreichen können.

Einen Ort, den man allerdings auch mit dem Auto und zu Fuß erreichen kann, ist der Waimea Canyon, der ganz oft mit dem Grand Canyon verglichen wird. Auch wenn er viel kleiner ist, ist er ebenfalls sehr, sehr beeindruckend und deshalb hier zum Abschluss noch einige Bilder vom Ausflug dorthin:

Fahrtstrecke

Strecke
Kurvige Straßen zum Canyon

Canyon

Green Canyon

Landscape

Rocks and Sand

Rocks

Waterfall

Canyon (2)

Wir fuhren dann noch weiter nach oben zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einige Blicke auf die Napali Küste hat. Das war unser Blick, als wir dort ankamen:

Lookout

Nebelwand

Toll, oder? Da war also diese Nebelwand vor uns und wir sahen NICHTS. Was tun? Wir warteten, fuhren noch ein bisschen rum, kamen zurück, warteten noch ein bisschen und dann…

Nebel
…sahen wir ein bisschen mehr
Klippen
… und noch ein bisschen mehr
Coast
… und für einen kurzen Moment die wunderschöne Napali Küste von oben! Das Warten hat sich gelohnt.

Ich möchte diesen Post eigentlich gar nicht beenden, denn es fühlt sich ein bisschen so an, als müsste ich noch einmal in den Flieger nach Deutschland steigen, meinen Reisemonat beenden, mich von den USA und meinem Leben als Au Pair verabschieden. ABER zum Glück kommen noch ganz viele weitere Reisen und Erlebnisse auf euch und mich zu. Bis dahin, Franzi

 

Kauai -South Coast, Kapaa, Wailua Falls

Noch einmal setzen wir uns in den Flieger, um einen weiteren Teil der USA, genauer gesagt von Hawaii, zu entdecken. Diesmal geht es auf eine kleinere, aber nicht weniger schöne Insel als Maui: Kauai. In diesem Post wirkt die vielleicht noch nicht ganz so spektakulär wie Maui, aaber… auf die Perspektive kommt es an! Das werdet ihr dann im nächsten Post sehen… Heute geht es erstmal los mit einigen wunderschönen, ersten Eindrücken und einer meiner liebsten hawaiianischen Städte.

Unser Hotel – die Ostküste: Wir waren wieder in einem ziemlich großen Hotel, das von der Lage her super war, vom Service her aber leider nicht ganz so toll. Trotzdem mal ein paar Bilder von der wieder traumschönen Anlage und einen Essenstipp für Kauai: den Lava Lava Beach Club. Superleckeres und frisches Essen, die Füße im Sand, ein kleines Feuer auf dem Tisch, Blick auf Palmen und Sternenhimmel. Klingt kitschig? War es auch, aber eben auch so wundervoll, dass wir sogar zweimal innerhalb von drei Tagen hin gingen.
Hotel

Hotel by Night

Hotel View
Balcony with a view.

Garden

Beach
Der Strand am Beach Club.

Sleeping Giant Hike: Unser erster kleiner Ausflug führte uns zum Sleeping Giant Hike, den man wirklich nur mit Navi finden kann, da der Beginn des Wegs mitten in einem Wohngebiet liegt und es dafür null Schilder gibt. Das ist so bei relativ vielen „Sehenswürdigkeiten“ (die ja hauptsächlich Natur sind) auf Kauai. Die Insel ist einfach noch nicht so touristisch, wie zum Beispiel Maui, was ja auch super ist! Man muss sich dessen nur bewusst sein und sich ein bisschen genauer überlegen, wo man hin möchte und wie man da hin kommt.

Sleeping Giant

Zum Hike: der ist auch ziemlich naturbelassen, man muss also immer mal über Steine, Wurzeln und Äste kraxeln. Ich fand ihn gerade durch die Hitze ziemlich anstrengend (wir sind auch nicht ganz hochgeklettert), bin allerdings auch überhaupt nicht ans Wandern gewöhnt. Ist auf jeden Fall schaffbar, wenn man nicht in zehn Minuten hochrasen will. Der Blick schon ab einer mittleren Höhe lohnt sich aber auf jeden Fall, denn er ist einfach wunderschön!

Path
Das ist der Weg…

Braided Trees

Glimpse

Profile

View

Coast

Wailua Falls: Ähnlich schlecht ausgeschildert wie der Sleeping Giant Hike und völlig überraschend aus dem Wald auftauchend, sind die Wailua Falls, also Wasserfälle, die in einen kleinen See fallen und von dort wieder im Wald verschwinden. Wunderschön im Grünen eingeschlossen und daher auf jeden Fall einen kleinen Stopp wert!

Wailua Falls Surrounding

Wailua Falls

Forest

Wailua Falls Panorama

Kapaa: Nur ein paar Minuten Fahrt entfernt von unserem Hotel lag die Stadt Kapaa, eine typische, amerikanische Kleinstadt der anderen – nämlich hawaiianischen – Art. Kapaa ist nicht wunderschön oder idyllisch, wird von einer großen Straße durchzogen und die Häuser sind ziemlich wild gemixt, hat aber eine tolle Atmosphäre. Kleine Boutiquen, mit vielen handgemachten Produkten, superleckere Restaurants, die Nähe zum Strand, eine bunte Mischung von Hühnern, Surfern, Locals und Touristen, die hier leben – Kapaa hat es uns einfach angetan.

Hula Girl

Ukulele

Swing

Innenhof

Chicken
Freilaufende Hühner gibt es auf Kauai ÜBERALL.
Favorite Cafe
Unser liebstes Café

Breakfast

Die Südküste: Unser letzter Stopp in diesem Post ist der Südosten Kauais, in dem wir an verschiedenen Stränden war. Der perfekte Ort zum Entspannen, Sonne genießen und ein paar Besonderheiten entdecken.

Tree Tunnel
Auf dem Weg an die Küste durch den Tree Tunnel. 

Rocks

Palmtrees

Beach

Coastline

Spouting Horn

Im nächsten (und letzten) Hawaii Post geht es um eines der wohl einzigartigsten Erlebnisse des Urlaubs – obwohl es davon natürlich viele gab, ist das nochmal ein besonderer Höhepunkt. Bis bald, Franzi

Blogparade: Warum in die Ferne schweifen?

Warum in die Ferne schweifen?, fragte Jessica von Yummytravel  beim Aufruf zu ihrer Blogparade. Sie wollte dabei von all den reiselustigen und fernwehgeplagten Menschen da draußen wissen, warum wir reisen. Was bringt uns dazu, immer wieder die Koffer zu packen? Warum setzen wir uns immer wieder Abschiedsschmerz und Heimweh aus? Warum ziehen wir das Unbekannte dem Sicheren, Vertrauten vor? Warum schweifen wir in die Ferne?

Durchfahrt (2)
Einfach losfahren und auf in die Ferne!

Der erste Gedanke, der mir als Antwort auf diese Frage kam, war: um rauszukommen. Ich reise, um Neues zu sehen und zu erleben, um für eine kurze oder längere Zeit dem Alltag zu entfliehen, Abwechslung zu bekommen, Erinnerungen zu schaffen. Das stimmt auch alles und doch habe ich das Gefühl, die Frage hiermit nicht wirklich zu beantworten. Denn für Neues, Abwechslung, Erinnerungen und Schönheit muss ich nicht in die Ferne schweifen. All das finde ich auch vor meiner Haustür. Dazu muss ich mich nur in die Bahn setzen und mal in ein neues Viertel fahren, einen anderen Weg zur Arbeit gehen, das Wochenende in einer benachbarten Stadt verbringen. Für diese Alltagsfluchten brauche ich keine Ferne, sondern nur Neugier und ein bisschen Kreativität.

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Ist eine neue Heimat genauso gut wie eine Fernreise?

Warum spare ich also Geld für Flüge? Und warum wächst meine Bucketlist mit Reisezielen gefühlt täglich? Was ist so toll an der Ferne? Die für mich richtige Antwort habe ich beim Gedanken an meine bisher längste – sowohl von Dauer als auch Entfernung – Reise gefunden. Meine Zeit als Au Pair in den USA.

Denn was mir die Entfernung dort gebracht hat, ist Abstand und damit verbunden Reflexion. Eine ganz besondere Form davon, die meinen Blick verändert hat und mich ein bisschen zu einem anderen Menschen werden ließ. Und das ist für mich etwas, das Heimatentdeckungen und Wochenendtrips in dieser Form nicht schaffen können – auch wenn sie oft wichtige Impulse geben. Worüber habe ich aber nun reflektiert und wie hat die Ferne mir dabei geholfen?

Silhouettes
Die Ferne bietet oft ungekannte Möglichkeiten und neue Perspektiven.
  1. ist da die Auseinandersetzung mit einer anderen, einen neuen Kultur. Ich meine hier nicht den fremden Dialekt oder ein neues Gericht, sondern tiefgreifende Unterschiede, die oft auch erst sichtbar werden, wenn man ein bisschen Zeit in einem fremden Land verbracht hat. An einigen dieser Unterschiede – wie der grundsätzlich positiven und entspannten Einstellung vieler Amerikaner sowie einer viel größeren Freundlichkeit im Alltag – versuche ich mir ein Beispiel zu nehmen. Ich habe sie sorgfältig in meinem Koffer verstaut, in Deutschland rausgeholt und versuche nun meine Welt hier mit diesen Erfahrungen ein bisschen schöner zu gestalten. Aber da sind auch die Kulturunterschiede, die mir gezeigt haben, aus was für einem tollen Land ich komme, wie stolz wir auf Deutschland sein können. Sei es Zuverlässigkeit, Umweltbewusstsein oder die gemütliche Adventszeit – nie wusste ich meine Heimat so sehr zu schätzen wie nach einer langen und weit entfernten Reise.
  2. sind da die Menschen in unserem Umfeld. Gerade in der Schulzeit wird Freundschaft doch noch relativ großzügig verteilt. Da gibt es wohl kaum einen größeren Härtetest als mehrere hundert oder tausend Kilometer Entfernung und am besten noch ein paar Stunden Zeitverschiebung obendrauf. Wer bleibt uns von unseren liebsten Menschen noch erhalten, wenn wir ihnen nicht mehr jeden Tag ausgeliefert sind, sondern echte Anstrengungen unternommen werden müssen, um sich auszutauschen und in großer Entfernung nahe zu bleiben? Umso glücklicher bin ich daher, dass meine liebsten Menschen vor den USA tatsächlich auch jetzt noch diesen Titel haben und ihn auch jetzt, wo ich in Berlin bin, tapfer behalten. Denn auch nach einer Rückkehr ist das Überleben der  Freundschaft nicht gesichert, da…
  3. wir wohl am meisten uns selbst reflektieren auf einer Reise in die Ferne. Es gibt da dieses Zitat, das besagt, dass wir manchmal das Nichts um uns herum brauchen, um uns selbst zu finden. Dem könnte ich nicht mehr zustimmen. Denn wer schon einmal tausende von Kilometern von „zuhause“ entfernt war, in einem anderen Land, einer anderen Kultur, einem anderen Leben; wer schon einmal niemanden kannte und bei null anfangen musste/durfte, der wird automatisch auch über sich selbst nachdenken. Bin ich eigentlich zufrieden mit dem Leben, das ich zuhause führe? Was macht es aus? Wo will ich so mal hin? Macht mich das glücklich?
Lake
Auf dem Weg zu neuen Erkenntnissen.

Es sind eigentlich einfache Fragen, die nur in uns selbst Antworten finden. Und doch brauchen wir oft den Anstoß von außen – Ferne, einen Kulturschock, völlig neue Menschen um uns herum – um sie zu stellen und ihre Wichtigkeit zu erkennen. Und wir brauchen Zeit, um sie für uns zu beantworten, die im Alltag häufig nicht da ist. Dafür reicht meist (leider) auch das neue Café oder der Wochenendtrip nicht. Dafür braucht es auch nicht unbedingt eine Pilgerfahrt oder einen Selbstfindungstrip, aber eben doch: Ferne. Einen kleinen oder großen Kulturschock. Und oft auch einiges an Mut. Und wenn den etwas weckt, dann das Wachrütteln durch eine Reise an einen weit entfernten, unbekannten Ort…

Me
So weit weg und doch ganz bei mir. 

Warum reist ihr? Und zieht es euch dabei in die Ferne? Ich freue mich über Meinungen. Bis bald, Franzi

Maui, Hawaii: Road to Hana

Seid ihr bereit für den ultimativen Roadtrip? Seid ihr bereit für 54 Brücken und etwa 600 Kurven? Dann anschnallen und auf geht es die Road to Hana entlang! So ungefähr stellten meine Mama und ich uns das vor, hüpften in unseren Mietwagen und… stellten fest, dass es doch nicht ganz so einfach ist. Zwar ist die Road to Hana, also die Straße, die Paia und Hana an der Nordostküste Mauis miteinander verbindet, WUNDERSCHÖN. Gleichzeitig führt sie aber eben auch mitten durch den Dschungel und daher ist es nicht immer möglich, all die tollen Punkte zum Anhalten beim „einfach rumfahren“ zu entdecken.

Unsere Lösung: Ich lud spontan und mit wechselhaftem Internet R2H (Road to Hana) für $15 auf mein Handy runter.Das ganze ist ein digitaler Guide mit Karte und schriftlicher Zusammenfassung sowie einer Art Hörspiel mit einzelnen Tracks zu den Stopps. Dabei werden einem immer die Mile Marker (hier als MM) verraten, an denen diese sich verstecken, wir fühlten uns also etwas wie bei einer Schnitzeljagd, hatten aber sehr viel Spaß und fanden einige wundervolle Orte! Die möchte ich hier mit euch teilen. Ein Tipp noch: nehmt euch mehr als einen Tag, denn es gibt sooo viel zu entdecken und das ganze ist einfach ein einmaliges Erlebnis, dem die Fotos leider nicht gerecht werden. Also: selbst hinfahren!

Paia: Eine kleine Hippie Stadt, in der die Road to Hana offziell beginnt und in der ich leider gar keine Bilder gemacht habe. Hier hat es mir allerdings super gut gefallen, ganz viele kleine Cafés und Restaurants, sowie Unterkünfte, die privater sind als die an der Kaanapali Küste.

MM9, Waikamoi Ridge Trail: Unser erster Stopp auf der eigentlichen Strecke und hier führte uns ein schmaler, ziemlich matschiger Pfad in den Regenwald. Und der war schon ziemlich überwältigend…

Wer sieht die Straße
Wer findet hier die Straße?
Pfad
Folge dem Pfad…

Dickicht

Blüte

Blick vom Urwald aufs Meer

Andere Blüte

MM16, Ke’anae Peninsula: Der nächste Stopp und totales Kontrastprogramm zum vorherigen, dichten Grün. Nur wenige Meilen weiter warteten nämlich schroffe schwarze Felsen und das wohl blauste Meer, das man sich vorstellen kann.

Peninsula

Peninsula Zoom

Peninsula Palme

Peninsula Gischt

Peninsula Fels

Peninsula Fels (2)

MM18, Wailua Overlook: Nur zwei Meilen weiter bekamen wir einen kleinen Überblick über diesen wahnsinnigen Ort. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen das üppig grüne Tal voller kleiner Wasserfälle. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: atemberaubend!

Overlook Straße

Overlook Tal

Overlook Meer

Overlook Palmen

Overlook Church

Overlook Wasserfälle

MM 25, Makapipi Falls: Bei all den Wasserfällen auf der Strecke ist es gar nicht so einfach, eine Entscheidung zu treffen, an welchen man stoppt. Für diesen entschieden wir uns, weil man hier eine ganz neue und einzigartige Perspektive einnimmt – aber seht selbst!

Makapipi Fall

Makapipi Hill
Makapipi View

Makapipi River

Makapipi Scenery

MM 32, Black Sand Beach at Wai’anapanapa State Park: Müsste ich mich für einen Höhepunkt auf dieser Straße voller Höhepunkte entscheiden, so wäre es glaube ich der schwarze Strand. Die Farben – der schwarze Sand und die Felsen, das tiefblaue Meer, die weiße Gischt und das unglaubliche Grün der Pflanzen. Wahnsinn!

Black Sand Wave

Black Sand Hole

Black Sand Glimpse

Black Sand Gischt
Diese Gischt war der Hammer – das war eine bestimmt 5 oder 6 Meter hohe Klippe…

Black Sand Felsformation

Black Sand Colors

Black Sand Cliff

Black Sand Bucht

 

MM34, Hana und Red Sand Beach: Hana – das Ziel unserer Reise und ein kleiner Schock. Man erwartet, aus dem Regenwald herauszukommen und sich in einer Stadt wiederzufinden. Das passierte allerdings nicht… Stattdessen ist man weiterhin mitten in der Natur, ab und zu findet sich mal ein Haus oder ein Schild und es gibt ein paar mehr Abzweigungen. Das klingt jetzt sehr negativ, aber eigentlich finde ich es toll. Toll, dass Hana von so vielen Touristen heimgesucht wird und trotzdem noch echt ist. Authentisch, gemütlich, hawaiianisch. Voller freundlicher und herzlicher Menschen, die uns den Weg wiesen.

Hana School

Hana Küste
Die Häuser verschmelzen hier beinahe mit der Landschaft. 

Hana Hütte

Unter anderem zum Red Sand Beach. Um den zu finden, muss man nämlich durch ein Feld auf einen winzigen, als gefährlich markierten Pfad kraxeln. Im Vergleich zu allem anderen, was wir an dem Tag gesehen hatte, war er dann auch gar nicht so spektakulär wie erhofft, aber definitiv ein Erlebnis dorthin zu kommen!

Hana Warning

Hana Trail

Hana Pferde
Pferde!

Hana Red Sand

Hana Coast

Entlang der Straße: Das besondere an der Road to Hana ist nicht, von einem schönen Stopp zum nächsten zu fahren (das auch), sondern eben, dass alles, was zwischen diesen Stopps liegt, auch wunderschön und beeindruckend ist. Daher hier nochmal ein paar Schnappschüsse aus dem Auto von namenlosen, aber dadurch nicht weniger beeindruckenden Plätzen.

Durchfahrt (2)
Zu Beginn ist die Straße noch ganz offen und breit. 
Durchfahrt (3)
Doch die Brücken und der Wald kommen schnell. 
Durchfahrt (4)
Bambus so weit das Auge reicht.

Durchfahrt Bambus

Durchfahrt (5)
Und noch mehr Brücken.

Durchfahrt (6)

Durchfahrt Twin Falls

Durchfahrt Wasserfall

Durchfahrt

MM 22, Secret Falls: Auf unserem Rückweg von Hana nach Paia machten wir dann noch einen kleinen Stopp an den Secret Falls, die sich wie der Name schon sagt, etwas im Wald verstecken und daher wirklich nur zu finden sind, wenn man weiß, dass sie da sind. Die kleine Lichtung mit dem See und dem Wasserfall war so märchenhaft-perfekt, dass eigentlich nur noch eine Nixe oder Elfe fehlte. Die wollten sich aber leider nicht fotografieren lassen…

Secret Falls Outlook
Der Blick von der Straße aus.
Secret Falls Wald
Auf in den Regenwald.
Secret Falls
Und da ist er! Leider fing es dann an zu regnen…

Ich hoffe, ich konnte bei euch ein bisschen Fernweh wecken. Bei mir hat das an diesem grauen Tag in Berlin auf jeden Fall geklappt. Bis bald, Franzi

Maui, Hawaii: Kanaapali Küste, Lahaina und Haleakala Vulkan

Seit ich aus den USA wieder zurück bin, freue ich mich unendlich auf diese Posts – Hawaii! Allgemein ein ziemliches Traumziel und das war es für mich auch wirklich. Die Kombination aus palmengesäumten Stränden, schroffen Vulkanen und üppig grünen Regenwäldern mit einigen kleinen, bunten Städten dazwischen hat einfach etwas ziemlich Überwältigendes. Und deshalb werden sich die nächsten vier Reiseposts auch meinen Erfahrungen auf und Tipps für Maui und Kauai widmen. Auf geht’s!

Kaanapali Küste: Die Kaanapali Küste liegt im Westen Mauis, etwas nördlich von der Stadt Lahaina, über die ich gleich noch schreiben werde. Hier befand sich unser Hotel, das Kaanapali Beach Hotel, und hier gibt es auch nur Hotels. Die ganze Anlage hat nämlich den Zweck die historische Stadt Lahaina von großen Hotelkomplexen zu verschonen, die sind deshalb alle in Kaanapali ansässig.

Die Strände dort sind auch wunderschön und die Lage auch ganz gut, um die Insel zu entdecken, aber es ist eben eine doch ziemlich abgekapselte Hotelwelt. Bei einem weiteren Besuch würde ich lieber in einem kleinen Hotel in Lahaina oder noch lieber Paia (darum geht’s im nächsten Post) unterkommen, denn da ist man einfach noch näher am echten Hawaii und da alle Strände öffentlich zugänglich sind, kann man die auch so genießen. Trotzdem hier einige Eindrücke der Hotelanlage, die auch traumhaft schön war. Jammern auf hohem Niveau also…

Hotel
Die Hotelanlage – überall Frangipanibäume!

View

Hotel View

Hotel Tikki
Abends gingen die Fackeln an und eine kleine Hula Show los…
Hotel Garden
Vom Hotelgarten direkt an den Strand…

Coast

Beach

Sunset Maui

Natürlich wäre es kein Problem gewesen, den ganzen Tag hier am Strand zu liegen, im Meer zu schwimmen, die Palmen zu beobachten und NICHTS zu tun. Aber dafür ist Maui definitiv zu schön und besonders, deshalb hüpften wir in unseren Mietwagen und fuhren diese wunderschöne Strecke entlang nach Lahaina…

Road

Cliffs

Sea

Lahaina: Wie schon erwähnt eine historische Hafenstadt, die mich mit ihrem kolonialen Stil und sommerlich-südlicher Stimmung ein bisschen an Fluch der Karibik erinnerte. Absoluter Wahnsinn war für mich der Banyan Tree, ein Platz, der aussieht, als sei er mit ganz vielen Bäumen bepflanzt – tatsächlich ist das aber ein einziger riesiger Baum. Oh, und das Eis war hier auch extrem lecker!

Lahaina, Ukulele

Lahaina Baum
Das ist der Baum!

Lahaina Colonial

Lahaina Harbor

Lahaina Road

Lahaina Shops

Lahaina View
Wenn das der Ausblick beim Shoppen ist…

Lahaina Water

Haleakala: Was sich hinter diesem mysteriösen Namen verbirgt? Der Vulkan auf Maui, auf dem wir beschlossen hatten, den Sonnenuntergang zu sehen. Das bedeutete ein Fahrt in den Himmel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wo unsere Fahrt so losging…

Valley
Das Helle im Hintergrund ist das Meer.

Sah es schon bald so aus:

In the clouds

Leider sind Wolken nicht ganz so weiß und fluffig, wenn man erstmal drinsteckt. Sondern eher neblig-grau. Aber…

Clouds

So sah es aus, sobald wir aus den Wolken wieder hervorkamen. Wie im Flugzeug, nur dass wir uns tatsächlich noch auf der Erde befanden.

On top of the World

Noch weiter oben fanden wir dann den Krater vor:

Crater 2

Crater

Und sahen den wohl schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten – über den Wolken, im Himmel:

Silhouettes

Sun

Sun (2)

Orange Sun

Sun behind the clouds

Swirls

Ich hoffe, dieser Post gibt euch schon mal einen Eindruck, warum ich Hawaii so liebe und gerade vor Fernweh fast vergehe, während ich mir all diese Bilder anschaue. Der nächste Post wird sich dann um mein nächstes Maui Highlight neben dem Haleakala Vulkan drehen – die spannendste und schönste Straße überhaupt. Bis dann, Franzi

Grand Canyon und Hoover Dam – die Macht der Natur

Theoretisch dauert es mit dem Auto von Las Vegas zum Grand Canyon etwa vier Stunden (in unserem Fall eher sechs, dank Todesstau…). In diesen Stunden liegen jedoch Welten. Las Vegas – das ist all das, was Menschen schaffen können, von den Pyramiden über New York bis Venedig. Das ist Leben in der Wüste. Künstlich. Kontrolliert. Von Menschenhand.

Der Grand Canyon – das ist das, was die Natur über Tausende und Millionen von Jahren schaffen kann. Etwas, wogegen Las Vegas winzig und unbedeutend wirkt. Pure Schönheit. Einzigartige Natur. Am Grand Canyon zu stehen war eine ganz besondere Erfahrung, die kein Bild oder Video der Welt wider geben kann. Denn was Natur über so eine lange Zeit hat entstehen lassen, muss man einfach selbst erfahren.

Sunset
Trotz Stau war die Fahrt durch die Wüste wunderschön.
Middle of Nowhere
Mal eine Hütte…
Arizona
…und dazwischen meilenweit nichts.

Vor unserem eigentlichen Ziel, dem Canyon, ging es erstmal an den Hoover Dam. Jetzt im Nachhinein wirkt der vergleichsweise ziemlich blass, war an sich aber auch sehr beeindruckend. Außerdem kann man hier über eine Brücke von Nevada nach Arizona spazieren. Ich liebe es, „Grenzen zu übertreten“.

Lake
Anfahrt auf Lake Mead

Dam

Sunrays

Water
Dieses Blau vor all dem Stein, Staub und Sand war unglaublich schön!

Border

Desert
Und wieder on the road…

Stunden später am Grand Canyon. Wie wohl schon durch die Einleitung klar war das ein Ort, der mich (und meine Mama) absolut umgehauen und begeistert hat, obwohl wir weder Naturburschen noch Gesteinsfans sind. Was genau ist jetzt an diesem Ort so besonders? Zum einen wohl die Größe, die Weite und gleichzeitig Tiefe. Ein Ort, abgeschlossen von der umgebenden Landschaft und doch scheint er unendlich, wie eine eigene Welt. Mein größter Tipp für den Grand Canyon, dessen South Rim wir besuchten: nehmt euch Zeit.

Wall

Shadows

Colorful

Rim

Crease

Es war ein unwissender Fehler, morgens hin und abends wieder zurück zu fahren, mehr Zeit im Auto anstatt an diesem wundervollen Ort zu verbringen. Daher werden wir hier beim nächsten Mal auch bestimmt zwei oder mehr Tage verbringen und den Canyon auf uns wirken lassen. Denn auch wenn es „nur Steine“ sind, ergibt sich hinter jeder Ecke ein neuer Anblick, neues zu Entdecken. Felsformationen, Gesteinsfarben, Klüfte und Löcher, Tiere und Pflanzen. Der Grand Canyon ist wohl so vielfältig wie die Jahre, die er schon existiert. Und genau so viele Besuche ist er auch wert.

Rocks

Rock

Layers

Canyon

Me

Bis bald von einem Ort, der mir wenn möglich sogar noch besser gefallen hat, als der Grand Canyon. Stay tuned! Franzi

Panorama