Upper East Side, Neue Galerie & Brooklyn

Ich hatte ein wundervolles Wochenende in New York, mit tollen Erfahrungen und Momenten und davon werde ich euch jetzt mal in einer kleinen Fotostory berichten:

Back in my favorite City.

Das erste Bild, das ich an dem Tag gemacht habe: Einfach glücklich, wieder da zu sein, diese Häuser zu sehen, diese Atmosphäre zu spüren.

Breakfast in Central Park

Citybreak

Breakfast gab es nicht bei Tiffany’s sondern im Central Park. Auch sehr schön! Der Central Park ist irgendwie eine eigene kleine Welt für sich. Spielplätze, Kletterfelsen, Seen, ein kleiner Freizeitpark. Und all das umgeben von den Hochhäusern der Großstadt. Beschützt oder bedroht?

Schlange ist weg.

Museumszeit

In der Galerie

Adele

Mein nächster Stopp war die neue Galerie auf der 5th Avenue, ein Museum für deutsche und österreichische Kunst. Nachdem ich den Film „Woman in Gold“ über das Portrait von Gustav Klimt gesehen habe, wollte ich es mir unbedingt im Original anschauen. Und das hat sich gelohnt!! Die Stimmung in der Galerie ist ganz ruhig, elegant, irgendwie ein bisschen auserwählt. Ein Ort, den nicht jeder kennt, den man aber so schnell nicht wieder vergisst. Das Gebäude ist wunderschön (leider darf man in der Ausstellung nicht fotografieren) und der Stil passt perfekt zur Ausstellung mit Bildern, Dekorationen, Möbeln aus der Zeit Klimts und Adele Blochbauers. Das Portrait hat mich dann vollständig fasziniert, die Farben, die Struktur,… Ich bin auch mindestens dreimal zurückgekommen, um es mir NOCH genauer anzuschauen.

Guggenheim Museum.

Nach der Neuen Galerie schaute ich noch etwas weiter Museen an der 5th Avenue, allerdings nur von außen – hier das Guggenheim Museum, das mir vorallem für seine Architektur ein Begriff war. Hat mich jetzt allerdings nicht so begeistert, auch wenn es ganz witzig aussieht…

Met Steps.

Viel eher mein Ding ist dann das hier: Das Metropolitan Museum of Art, von dem ihr hier nur einen kleinen Teil seht, das Gebäude ist nämlich RIESIG. Das ist glaube ich eines dieser Museen, in denen man tage- und wochenlang eingeschlossen werden kann und trotzdem nicht alles sehen würde. Ich hatte meine „Kulturportion“ für den Tag schon, deshalb habe ich nur ganz elegant meinen (mitgebrachten) Lunch – nach den Bustickets musste ich ja etwas sparen – auf den Stufen verspeist, Leute geguckt und mich wie Blair Waldorf gefühlt.

Upper East Side

Apropos Blair Waldorf: Auf dem Weg zur Subway bin ich noch etwas die Upper East Side entlang spaziert und ich LIEBE sie. So schöne Gebäude, eine viel ruhigere Atmosphäre als weiter im Süden,… Hier könnte ich auch leben. :D

Streetart in Brooklyn

Streetart 2

Von der Upper East Side ging es dann zum Kontrastprogramm nach Brooklyn – alles etwas zusammengewürfelter, viel Verkehr, viele Baustellen, Streetart,…

Cutest Cafe

Aber auch solche wundersüßen Cafés…

Brooklyn Hights.

… und ordentlich-schöne Wohnviertel.

No Garage around

Statt Garage Sales macht man hier übrigens „Stoop Sales“. Leute sitzen dann auf den Stufen vor ihren Häusern, breiten dort ihr Hab und Gut aus und verkaufen es als kleinen Privatflohmarkt.

Fleamarket Fun 

Mich zog es allerdings zum „richtigen“ Flohmarkt, dem Brooklyn Flea:

Design

Flohmarktfunde

Vintage Glasses

Looking for a Prom Dress...

Zum einen verkaufen Leute hier tatsächlich alte Klamotten, Möbel, etc. Es gibt allerdings auch viele kleine Labels oder die Stände von Shops in Brooklyn, die Vintage Sachen oder einfach Individuelles verkaufen. Ein bisschen wie eine Miniversion des Saturday Markets in Portland mit einem Schuss mehr Flohmarktflair. I love!

Shaved Ice

Da es mittlerweile superheiß wurde, gönnte ich mir ein Shave Eis. Mit einem Hobel wird da ein Block Eis „rasiert“, das Ergebnis in einen Becher gedrückt und mit Sirup übergossen. So lecker!!

Street Fair 2

Street Fair 1

Über die Fulton Street, die ich ziemlich schrecklich und ramschig fand, ging es für mich dann nach Brooklyn Heights, eine Wohngegend, die wunderschön ist und auch kleine Bars, Restaurants, Cafés und Geschäfte hat. Und gerade als ich kam ein libanesisches Straßenfest mit Hüpfburg!

Promenadenblicke.

Mein eigentliches Ziel war aber die Promenade am Hudson River…

Hi, Statue of Liberty!

Skyline.

Brooklyn Bridge.

…, die mir wundervolle Blicke auf Freiheitsstatue, Skyline und Brooklyn Bridge bescherte. Wäre es nicht so heiß gewesen, hätte ich dort eine kleine Ewigkeit verbringen können.

Kirchenimpressionen.

Beim Schendern durch Brooklyn kam ich an dieser Kirche vorbei, in der gerade ein Gottesdienst stattfand. Ich bin zwar nicht religiös, aber es war trotzdem ein besonderer Moment, den Großstadttrubel für einen Moment zu vergessen, dem Gesang zu zuhören, zur Ruhe zu kommen.

Ich ging dann wieder zur Subway, mit der ich zum Hostel fahren wollte, welches am Broadway, etwa auf der Höhe des nördlichen Central Parks liegt. Das ist dann glaube ich die Upper West Side. Falls euch das hilft. Die Gegend gefiel mir echt super, ganz viele tolle Restaurants und Cafés, nicht zu trubelig, aber auch nicht abgelegen und schöne Gebäude. New York at its best! Im Hostel, dem Broadway Hotel und Hostel, erwartete mich dann auch eine freudige Überraschung: „Did anybody tell you that you have been upgraded?“, fragte mich die freundliche Frau an der Rezeption. Nein, hatte mir niemand gesagt, aber einen Queen Room mit gemütlichem Bett und eigenem Bad statt Bett im Schlafsaal mit geteiltem Bad nehme ich doch gerne! Lange konnte ich mein Zimmer nicht genießen, denn ich hatte am Abend noch was vor: Sleeping Beauty des American Ballet Theatre in der Metropolitan Opera. In der Met zu sein und in New York ein Ballett zu sehen waren gleich zwei Träume von mir, die sich damit erfüllt haben!

Met 1

Met 2

Die Bilder geben die Atmosphäre zwischen Met und Lincoln Center leider nicht so wieder. Ganz viele schick gekleidete Menschen, Stimmengewirr, Aufregung, Begeisterung, irgendwie High Class Abendunterhaltung, die aber von einem bunten Menschenmix wahrgenommen wird. Dazu gab es noch Eis, bei dem ich zuschlug, da ich keine Zeit mehr zum Abendessen hatte.

Und dann ging es auch schon rein, in das riesige Opernhaus, das mir etwas zu wuchtig und modern ist, aber trotzdem sehr beeindruckend! Und das Ballett… Ich bin mir relativ sicher, dass ich noch nie vorher ein so schönes Ballett gesehen habe, das Orchester, die Tänzer, das Bühnenbild, die Kostüme, die Solisten, die Stimmung unter den Zuschauern. Es stimmte einfach alles!

Hochbeschwingt und verzaubert machte ich mich dann zu Fuß auf den Rückweg den Broadway hoch. Als Mitternachtsabendessen gab es eine Pizza to go und mit der tänzelte ich (nicht wirklich, meine Füße taten nach all dem Laufen ziemlich weh…) durch die New Yorker Nacht. Gar nicht so anders als bei Tag, immernoch viele Menschen, die die verschiedensten Gründe und Geschichten in diese Stadt, auf diese Straßen ziehen.

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