Salem, MA

Happy Halloween! Pünktlich zum 31. kommt jetzt noch die dritte Haunted City. Und bei der kann man über den Gruselfaktor auch nicht hinwegsehen. Denn das macht Salem, eine kleine Stadt in Massachusetts aus. Die Hexenprozesse, die hier im 17. Jahrhundert stattfanden und Frauen wie Männer das Leben kosteten. Piraten, Grusel, Halloween werden in Salem großgeschrieben. Ich war hier einmal im eiskalten März und dann nochmal bei den Halloween Feierlichkeiten vor ein paar Wochen. Das waren meine Eindrücke.

Übernachtung

Eine Nacht verbrachte ich mir meiner Mama in Salem und die in einem der schönsten Hotels, in denen ich jemals war. Das Hawthorne Hotel. Historisch, gemütlich, schick. Wer nicht über Nacht bleiben will (Angst vor Geistern?) kann auch einfach im Restaurant essen, das ist auch super und man bekommt die Atmosphäre mit!

Hawthorne Hotel

Stadtlauf

Wie auch in Boston gibt es hier eine tolle rote Linie, die einen durch die Stadt führt. Leider ist die manchmal etwas verwirrend (oder verschwindet im Schnee), deshalb ist es auf jeden Fall sinnvoll noch eine Karte zu haben, auf der die Linie auch eingezeichnet ist. Dann findet man auch alle Highlights. Oder Darklights, wir haben ja Halloween.

Historic City

Das Haus mit Sieben Giebeln

Nathaniel Hawthorne. Ein Name, den ich vor meinem Salem Besuch noch nie gehört hatte, auf den man dort aber mächtig Stolz ist. Der Autor von unter anderem “Das Haus mit sieben Giebeln” lebte nämlich in Salem und schrieb über sein hexenhaft aussehendes Haus sogar ein Buch.

House with Seven Gables

Museen

In Salem ist man stolz auf die Geschichte der Stadt, da liegt es ja nahe, diese auch in ganz vielen Museen zu würdigen. Als Hexenfans war die erste Anlaufstelle meiner Mama und mir das “Salem Witch Museum”. Mittelalterlich anmutendes Gebäude, eine Hexe davor – ist doch vielversprechend. Das denken sich wohl auch die meisten anderen Besucher, denn als ich zur Hochsaison im Oktober nach Salem zurückkkehrte, reihten sich hier die Menschen vor dem Museum. Ich kann euch nur raten: Tut es nicht. Das Museum besteht aus einer kurzen “Aufführung” der Hexenprozesse, bei der Puppenszenen beleuchtet werden und man Dialoge und Erzählungen hört. Wir hielten das für die Einleitung, dem folgt allerdings nur noch ein Raum, durch den man in einer maximal zehnminütigen Führung durchgejagt wird. Das wars. Museum kann man das meiner Meinung nach nicht nennen. Bei meinem zweiten Besuch ging ich dann ins Salem Museum in der “Old Town Hall”. Und hier gilt: Klein aber fein. Man ist auch relativ schnell durch, erfährt aber unheimlich viel und auch abwechslungsreiches über die Stadt. Zum Beispiel, dass Monopoly von hier kommt. Hat mir viel besser gefallen!

Museen

Friedhooof

Der darf natürlich auch in der Hexenstadt nicht fehlen und ist mit einem Memorial zu den Hexenprozessen verbunden. Kein Highlight, aber Teil der roten Linie, also kann man ihn sich auf jeden Fall mal anschauen. Wenn er nicht gerade im Schnee verschwunden ist.

Graveyard and Memorial

Haunted Happenings

Im Oktober wird Salems Innenstadt zu einem Halloween Straßenfest. Ohne Hexenhut ist man eindeutig underdressed, zum Glück gibt es diese aber überall zu kaufen, genauso wie Umhänge, Tränke und Dekorationen.

Halloween Celebration

Witch Shops

Auch wenn man nicht im Oktober hier ist, muss man auf den Spuk nicht verzichten. Geisterhäuser, Hexenläden, Halloween Dekorationen, Tarotkarten oder Handlesen. Salem has it all!

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